2. Klasse B

Bad Bleiberg will unter den Top 5 bleiben

Eine erstaunliche Entwicklung seit dem Sommer gab es beim BSV Bad Bleiberg. In der Herbstsaison holte man mit 31 Zähler bereits mehr als in der gesamten vergangenen Saison 2022/20223. Damit überwintert man auf dem dritten Tabellenplatz. Großen Anteil daran dürfte wohl der im Sommer verpflichtete Legionär Almir Redzic haben, der im Herbst 19 Tore für die Bleiberger erzielte. Mit insgesamt 48 Toren, ebenfalls bereits mehr als in der Vorsaison, rangiert man in dieser Kategorie auf Platz 3 der Liga. Auch in der Defensive konnte man sich stabilisieren, denn mit lediglich 17 Gegentoren stellt man den bisweilen drittbesten Abwehrverbund in der 2. Klasse B.

Aufstieg hat keine Priorität

„Das Ziel ist die Top 5 zu erreichen am Ende. Das es nach dem Herbst so gut läuft und wir auf sechs Punkte vorne dran sind, ist natürlich reizvoll für mehr, aber der Aufstieg hat absolut keine Priorität. Wir wollen auf Dauer um die vorderen Plätze spielen und schauen, was sich in der Zukunft ergibt“, teilt uns Trainer Karl Höller mit. Ganz abgeneigt wäre man der Topplatzierung in Bleiberg aber wohl nicht, denn die Zeiten aus der 1. Klasse sind noch nicht sehr lange her. Ins Frühjahr startet man mit dem Duell gegen die SG Weißenstein/Tölplitsch Anfang April. Danach folgen Duelle gegen Rennweg, was bereits etwas interessanter werden könnte, ehe danach Draschitz folgt. Als Draufgabe folgen dann zwei Heimspiele gegen Rosegg und Feistritz/Ros., wo es dann bereits richtungsweisend für die Endplatzierung sein wird, denn diese beiden Gegner spielen ebenfalls um die Topplätze.


Durchgehender Spielbetrieb ohne Trainingslager

„Wir starten am 14.12. mit der Vorbereitung. Im Dezember wird noch einmal wöchentlich in der Halle gekickt, aber ab Jänner geht es dann richtig los“, erzählt uns Höller. Auf ein Trainingslager im Ausland wird in Bleiberg verzichtet. Man konzentriert sich auf die Vorbereitung vor Ort bleibt daher zuhause. Auf dem Transfermarkt will man nicht zwingend tätig werden. Der Kader wird laut dem Trainer so bleiben wie er ist. „An 1-2 interessanten Spielern sind wir aber dran. Aber wir werden nichts erzwingen, denn wir liegen wie geplant im Soll und müssen daher nichts übers Knie brechen“, schildert der Coach die Lage.