2. Klasse C

St. Paul lauert auf seine Chance

Beim ASC St. Paul will man aus der 2. Klasse C aufsteigen und das wird auch klar gesagt, wie wir selbst im Interview erfahren werden. Mit dem dritten Platz nach der Herbstsaison ist das zumindest nicht unmöglich, auch wenn man sich im Frühjahr wenig Ausrutscher erlauben dürfen wird, um dieses Ziel wahr zu machen. Trotz dem vermeintlich „nur“ drittem Platz ist man mit der Leistung nach der ersten Hälfte zufrieden.

Niederlage gegen Nachzügler kostet geteilten ersten Platz

„Wir sind mit dem Herbst relativ zufrieden, wenn wir das Spiel gegen Frantschach mal ausnehmen“; resümiert Trainer Markus Leitner. Im Herbst hatte man nur drei Niederlagen hinnehmen müssen. Das war gegen die Teams von Wietersdorf und Weitensfeld, welche beide vor dem ASV St. Paul angesiedelt sind und gegen den Nachzügler Frantschach von Platz zwölf. Bitter, wenn man bedenkt, dass man mit diesen wohl einkalkulierten drei Punkten punktegleich mit dem Tabellenführer und so dem Ziel noch einen Schritt näher wäre. Aus den andere zwölf Spielen holte man zehn Siege und noch zwei Remis und verbuchte so 32 Punkte auf das eigene Konto nach dem Herbst. Mit einem Torverhältnis von 39:12 zeigt man zudem ein positives Torverhältnis vor, was im Vergleich zu den anderen Teams auf den vorderen Plätzen nur unterer Durchschnitt ist, aber trotzdem vorzeigbar ist.


Kader wird vergrößert

„Wir sprechen derzeit mit mehreren Spielern und sie dabei den Kader zu vergrößern. Das war sicher ein Problem im Herbst, denn wir mussten auch mal Spiele mit nur zwei oder drei Wechselspieler bestreiten“, erzählt uns Leitner. „Wir wollen aufsteigen und dann muss man in der Kaderbreite auch was machen. Die Spieler, welche dazukommen sollten, müssen aber auch in das Gefüge passen und uns wirklich helfen können“, ergänzt der Coach. Auch im Lavantal kickt man bereits im Dezember mindestens einmal pro Woche in der Halle und wechselt im Januar nach draußen, um sich auf das harte Frühjahr vorzubereiten, wird uns erzählt. Los geht es für die Lavantaler mit dem Spiel gegen Viktring, welche auch noch um die vorderen Plätze mitspielen wollen. Danach folgt das Spiel gegen Eberndorf, was in Hinsicht auf die Ambitionen keine Hürde sein darf, gefolgt vom Spiel gegen den SV Straßburg, welche bisher punktgleich mit St. Paul sind und daher keine leichte Aufgabe sein werden. St. Paul muss also von Beginn an voll fokussiert sein um das gewünschte Ziel zumindest machbar halten zu können.