2. Klasse D

Donau wagt mit junger Mannschaft den Versuch

Der SV Donau stellte nach dem Aufstieg in die Kärntnerliga zu Beginn der Saison auch eine 1b Mannschaft, welche in der Meisterschaft der 2. Klasse D teilnimmt und dort in der unteren Tabellenhälfte überwintert. Ganz unzufrieden ist man in Klagenfurt damit aber nicht, wird diese Saison doch als Testphase gesehen und hat daher keine Ziele gesteckt.

Tabellenplatz 6 von 8 nach dem Herbst

16 Spiele wurde im vergangenen Herbst ausgetragen und aus diesen holten die jungen Wilden vom SV Donau mit fünf Siegen und einem Remis stolze 16 Zähler in ihrer ersten Saison. Mit einem Torverhältnis von 39:48 und damit resultierend -9 negativen Verhältnis sieht man Verbesserungspotential im Angriff und Defensive. Viele Spiele wurden knapp verloren, lediglich gegen den Stadtrivalen vom SAK war man in beiden Spielen deutlich unterlegen, das lässt auf Luft nach oben schließen.


Mannschaft in der Testphase

„Wir sind mit einer jungen und unerfahrenen Mannschaft in die Meisterschaft gestartet. Es hatte noch keiner vorher Erwachsenenfußball gespielt, daher sehen wir diese Saison als Testphase an“, erzählt uns Co-Trainer Ilija Bosnjak. „Der Herbst war auch etwas verrückt. Viele der Jungs haben sich aufgrund guter Leistung auch einige Einsätze in der ersten Mannschaft erarbeitet, daher konnten wir fast nie mit der gleichen Aufstellung starten“ wird ergänzt. Unzufrieden ob dem Saisonverlauf ist man in Klagenfurt daher nicht. Man richtet den Fokus für das Team ohnehin auf Weiterentwicklung, um die Spieler langfristig in der ersten Mannschaft einsetzen zu können.


Anspruchsvolle Vorbereitung soll was bringen

„Wir haben bis letzte Woche trainiert, im Dezember gehen die Jungs selbst min. einmal pro Woche ins Gym und ab 10. Jänner geht es bei uns wieder weiter. Wir spielen zudem auch beim Klagenfurter Wintercup mit, da bleibt nicht viel Zeit und Pause zu machen“ sagt uns Bosnjak. In ein Trainingslager fährt man in der Vorbereitungsphase aber nicht. Dafür sind einige Einheiten auf Kunstrasen geplant und das geht eben von hier aus. „Auch im Kader wird sich was tun. Der ein oder andere Abgang ist schon fix, aber auch Zugänge wird es geben. Mit zwei Spielern sind wir uns schon einig, aber wir warten noch mit dem Ankündigen der Namen. Ein dritter oder vierter ist noch möglich. Wir haben eine rege Nachfrage aus dem Umfeld der Universität, um bei uns zu spielen, aber wir können nicht jedem aufnehmen und spielen lassen“, sagt der Co-Trainer und erzählt uns zum Abschluss von einem regelrechten Luxusproblem bei der Kaderfindung.