Spitzenspiel in Lendorf endet 2:2

Im einzigen Freitagsspiel der 21. Runde der Kärntner Liga endete der hochdramatische Schlager zwischen dem Fünften, FC Austostar Lendorf, und dem Zweiten, SK Treibach, mit 2:2. Der Ausgleichstreffer durch Mario Nagy fiel aus einem Hammerfreistoß in der 89. Minute.

Treibach kam mit vier 2:1-Siegen in Serie nach Lendorf – und beinahe wäre der fünfte gefolgt. Viel hat nicht gefehlt, doch der Reihe nach ...

Für das erste Ausrufezeichen im Spiel sorgten die Gäste. Nach vier Minuten bekam Treibach-Stürmer Werner Buchhäusl einen Stanglpass ideal serviert. Der Ball landete im Tor, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Die Gäste hatten mehr vom Spiel, richtig große Chancen blieben in Hälfte eins aber eher Mangelware.

Viel Action nach der Pause

Dafür wurde es in der Halbzeit zwei umso dramatischer. Lendorf ging nach einer Stunde durch ein Elfmetertor von Christian Kautz in Führung. Für Treibach-Trainer Guido Frank war es ein unnötiges Tor. „Der Pass kam scharf. Der Lendorf-Stürmer kam eine halbe Sekunde nach unserem Verteidiger, war ohne Chance auf den Ball.“

Danach bewiesen die Kurstädter Moral und drehten die Partie binnen drei Minuten. Zuerst erzielte Werner Buchhäusl ein super Tor. Er nahm einen Diagonalpass im Strafraum an, drehte sich und traf volley.

Nur drei Minuten später wurde Andreas Wolfger im Strafraum gelegt. Den dafür diktierten Strafstoß verwandelte Michael Rebernig souverän.

Kurz danach eine spielmitentscheidende Szene. Julian Hübl kassierte binnen zwei Minuten Gelb und danach Gelb-Rot. Lendorf machte in der Schlussphase Druck. Zuerst traf Mario Nagy mit einem Freistoß aus 25 Metern noch die Querlatte. In der Schlussminute hatte er das Visier besser eingestellt. Sein Hammerfreistoß zischte ins Kreuzeck – 2:2!

Stimmen zum Spiel 

Günter Dokter, Sportmanager FC Lendorf: Letztendlich war es ein gerechtes Unentschieden. Der Freistoßtreffer von Mario Nagy war einfach Weltklasse.

Guido Frank, Trainer Treibach: Vor dem Freistoß zum 2:2 hätte es nicht Einwurf für Lendorf, sondern für uns geben müssen. Dann hat sich Martin Morgenstern wieder einmal fallen gelassen. Und aus solch einer Situation kriegen wir den Ausgleich. Für uns sind es zwei verlorene Punkte. Weiters bitter: Mit Harding, Hübl und Kleedorfer sind drei Spieler der Viererkette fürs nächste Spiel gesperrt.

 

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