Unterliga West

Matrei setzt sich am Nationalfeiertag von der Abstiegszone ab

Die Sportunion Matrei fuhr beim vorgezogenen Ligaspiel des 14. Spieltages in der Unterliga West einen souveränen 3:0-Heimerfolg gegen die Admira Villach ein. Die Osttiroler setzten sich daher von der Abstiegszone kurz vor der Winterpause ab und belegen aktuell den 8. Tabellenrang. Hingegen kassierte die Admira ihre vierte Saisonauswärtsniederlage in Folge und bildet weiterhin das Tabellenschlusslicht. Zusätzlich sorgt die Torsperre von 465 Minuten ohne Treffer der Admira für Kopfzerbrechen im Villacher Lager.

 

Matrei nützt die Defensivschwäche gnadenlos aus

Das Duell zwischen zwei der drei offensivschwächsten Vereine der Liga war zu Beginn von Passivität geprägt. Matrei verzeichnete nach einer Viertelstunde den ersten nennenswerten Torschuss. Mittelfeldakteur Fabian Presslaber traf aus aussichtsreicher Distanz nur das Außennetz. Diese Aktion nahmen die Osttiroler als Initialzündung wahr und übernahmen fortan die Spielkontrolle. Der Tabellenachte brachte die Überlegenheit auch auf die Anzeigetafel. Benjamin Cosic köpfelte nach einer Maßflanke von Julian Egger per Freistoß zur Führung ein (32.). Matrei drängte daraufhin rasch auf den zweiten Treffer. Nur fünf Minuten nach dem Führungstreffer sorgten die überlegene Sportunion auch für klare Verhältnisse. Philipp Wibmer traf von der Strafraumgrenze sehenswert ins rechte Eck (38.).

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Torjäger Steiner sorgt für die Vorentscheidung

Nach Wiederbeginn eröffneten die Osttiroler eine weitere Drangphase und demonstrierten ihren offensiven Zug auf das Tor der Gäste. Die Villacher befreiten sich von der Phase schadlos, kamen jedoch nur selten in die Gefahrenzone der Heimischen. Oliver Steiner gelang vor der Schlussphase die Vorentscheidung. Der eingewechselte Stürmer netzte nach einem Distanztreffer zur 3:0-Führung ein und markierte seinen sechsten Saisontreffer.Ersatztrainer Marco Kudler (ursprünglich Co-Trainer), Chefcoach Hannes Maier fiel aufgrund privater Gründe aus, reagierte mit einem Doppeltausch. Auch die Einwechslungen führten jedoch zu keiner Wende mehr.

Die Sportunion Matrei trifft in der kommenden Woche vor der Winterpause auf Wölfnitz. Admira Villach empfängt nächsten Samstag im Kellerduell den Tabellennachbarn aus Radenthein. 

Stimme zum Spiel

Marco Kudler (Co-Trainer Admira Villach): 

„Wir sind gut in die Partie gestartet. Das Foul vor dem 0:1 war unnötig. Deswegen ist es sehr bitter. Danach haben wir nicht gut verteidigt und kurz vor der Pause das nächste Gegentor erhalten. Dann war das Spiel so gut wie entschieden.“