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Brandstätter mit Doppelpack - Landskron sichert sich mit Auswärtssieg in Sachsenburg den Titel

SV Sachsenburg
SC Landskron

Der Tabellenführer gab auch im letzten Saisonspiel eine gute Figur ab und siegte mit 2:0 gegen Sachsenburg. Landskron hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Der Villacher SV gewann im Fernduell zuhause gegen Matrei zwar auch mit 2:0, der Tabellenführer ließ sich die Butter aber nicht mehrvom Brot nehmen und machte sich zum Meister. Das Hinspiel hatten die Gäste deutlich mit 6:0 für sich entschieden. 

Julian Brandstätter entscheidet die Partie

In der zehnten Minute ging der SC Landskron in Führung. Julian Brandstätter brachte das Spielgerät nach Flanke von Enzi per Kopf im Tor unter. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, also zu einem für Landskron idealen Zeitpunkt, schlug Brandstätter erneut zu. Nach einem Angriff über die linke Seite kam der Ball zur Mitte und Brandstätter hatte wenig Mühe einzunetzen. Am Zwischenstand änderte sich weiter nichts, sodass dieser auch gleichzeitig der Pausenstand war. In der zweiten Halbzeit verwaltete Landskron den Vorsprung geschickt, ließ so gut wie nichts zu und letztendlich hatte der man Spielentscheidendes bereits in der ersten Hälfte vollbracht, als man die Führung mit in die Kabine nahm – ein Vorsprung, der auch noch nach Ablauf der vollen Spielzeit Bestand hatte. Nach dem Abpfiff kannte der Jubel klarerweise keine Grenzen und der Titel und Aufstieg wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Bernhard Seebacher, Trainer des SC Landskron: "Es ist ein Wansinn, was diese Mannschaft abgeliefert hat. Vor einem Jahr haben uns die Wenigsten auf der Rechnung gehabt und jetzt steigen wir in die Kärntner Liga auf. Der Titel gehört dem ganzen Team, denn wir haben immer Druck gehabt, aber auf alle Angriffe des VSV immer die richtige Antwort parat gehabt."

Die Besten: Keiner bzw. Pauschallob, insbesonders Brandstätter

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Sachsenburg beendet die Saison auf Platz acht – einer Position im tabellarischen Niemandsland. Der Angriff des Heimteams kam in dieser Saison nur bedingt zur Entfaltung, was die durchschnittliche Ausbeute von 41 Treffern unter Beweis stellt. Was für Sachsenburg bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. Elf Siege und vier Remis stehen elf Pleiten gegenüber. Mit neun Punkten aus den letzten fünf Spielen machte SV Sachsenburg deutlich, dass man in der kommenden Spielzeit weiter nach oben will.

Nach dem letzten Spiel der Saison kann Landskron die Sektkorken knallen lassen und den Meistertitel der Unterliga West feiern. Landskron schritt in dieser Saison mit großer Offensivlust zur Tat und markierte insgesamt 66 Tore. Zum Saisonende blickt man auf ein eindrucksvolles Abschneiden: 19 Siege, fünf Unentschieden und lediglich zwei Pleiten. Mit einem tollen Saisonendspurt zeigte der SC Landskron, dass man sich die Platzierung klar verdient. So lautet die Bilanz der letzten fünf Spiele 13 Punkte.

Unterliga West: SV Sachsenburg – SC Landskron, 0:2 (0:2)

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    Julian Brandstaetter 0:2
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