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Wer hätte das gedacht? Matrei sichert sich nach Sieg gegen Greifenburg den Erhalt der Klasse

TSU Matrei
SV Greifenburg

Die vorletzte Runde der Unterliga West hielt die Begegnung der TSU Matrei gegen den SV Greifenburg bereit. Die TSU Matrei spielte bis dato eine sehr starke Rückrunde und holte allein im zweiten Saisonabschnitt, bis zu diesem Spiel, 17 Zähler. Der SV Greifenburg hat - nach der bitteren 3:4 Heimniederlage im Herbst - zwar noch eine Rechnung offen, aber die Hanser-Elf möchte den Erfolgslauf der letzten Spiele fortsetzen und zu Hause wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln.

Unentschieden nach ausgeglichener erster Hälfte

Die TSU Matrei möchte unbedingt voll anschreiben und hat schon in der achten Minute die erste große Möglichkeit in Führung zu gehen. Manuel Amoser überspielt einen Verteidiger der Gäste an der rechten Außenbahn und platziert einen scharfen Querpass zum langen Pfosten, wo Julian Wolsegger aus kurzer Distanz den sicheren Führungstreffer für die Gastgeber liegen lässt.  Nach einer knappen Viertelstunde verwerten die Gäste auf der Gegenseite ihre erste Chance. Pascal Obergantschnig spielt den Ball in den Lauf von Thomas Schaunig, der Tormann Wibmer umläuft und aus spitzem Winkel zum 0:1 trifft. In der 23. Minute setzt sich Oliver Steiner, mit einem sehenswerten Sololauf über die linke Angriffsseite, durch. Steiner überspielt die Abwehrreihe, zieht zur Mitte und schließt souverän zum 1:1 Ausgleich ab. Kurz vor dem Pausenpfiff haben die Gastgeber noch eine Großchance. Nach einem fahrlässigen Abwehrfehler der Greifenburger bedient Oliver Steiner seinen Kollegen Amoser, der allein vor dem Tor auftaucht und sich nur einer Glanzparade von Tormann Linder geschlagen geben muss.

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Matrei bewahrt Ruhe und einen kühlen Kopf

Die Gastgeber starten gut aus der Pause und erspielen sich in der 53. Minute erneut eine Chance. Wieder setzt sich Manuel Amoser auf der linken Seite durch und sein Querpass wird zuerst von Julian Wolsegger verstolpert, bevor der Nachschuss über die Querlatte zischt. Der SV Greifenburg agiert jetzt offensiver und erspielt sich einige Möglichkeiten. In der 59. Minute kommt der Ball über mehrere Stationen zu Stefan Weisinger, der seinen Gegenspieler in die falsche Richtung schickt und das Tor knapp neben dem linken Pfosten verfehlt. In der 73. Minute findet Thomas Schaunig mit einer Flanke zur Mitte Sven Obergantschnig, dessen Kopfball anschließend über die Querlatte streift. Die TSU Matrei lässt sich nicht einschüchtern und sucht ihr Glück wieder in der Offensive. In der 78. Spielminute setzt sich die Heimelf auf der rechten Seite durch und der Ball findet den Weg zum freistehenden Manuel Amoser, der Tormann Linder auf dem falschen Fuß erwischt und aus 16 Metern den viel umjubelten Führungstreffer erzielt. Die letzte Chance im Spiel haben dann wieder die Gäste aus dem Drautal. Kurz vor dem Schlusspfiff überwindet Marcel Pirker seinen Gegenspieler und sein abgefälschter Schuss landet nur Zentimeter neben dem Tor. Mit dem Schlusspfiff feiert Matrei nicht nur den 2:1 Erfolg, sondern auch den Klassenerhalt.

Sebastian Steinwender, SV Greifenburg: „Wir haben bis zum Schluss alles versucht, mussten uns aber schlussendlich geschlagen geben. Gratulation an Matrei, die sich nach einer bärenstarken Rückrunde und einer starken Leistung in diesem Spiel, diesen Erfolg und den Klassenerhalt mehr als verdient haben.“

Die Besten: Pauschallob besonders Amoser, Steiner bzw. Keiner

Unterliga West: TSU Matrei – SV Raika Greifenburg, 2:1 (1:1)

  • 78
    Manuel Amoser 2:1
  • 23
    Oliver Josef Steiner 1:1
  • 17
    Thomas Schaunig 0:1