Auftakt nach Maß! Austria bleibt im Stadtderby siegreich

Die Stadtvorherrschaft in der Regionalliga Salzburg haben nach wie vor die Violetten! Die Salzburger Austria setzte sich heute Nachmittag gegen seinen Rivalen SAK 1914 souverän mit 3:0 durch und durfte damit einen wahren Traumstart bejubeln. Dabei trugen sich Doppelpacker Marco Hödl und Alexander Schwaighofer in die Schützenliste ein. Während die Schaider-Mannen bereits am kommenden Mittwoch in Bischofshofen gefordert sind, steht für die Blau-Gelben erst am Wochenede die nächste Ligapartie an.

 

Hauchdünne Pausenführung

Rund 1300 Zuseher verwandelten das Maxglaner Max-Aicher-Stadion einmal mehr zu einem Hexenkessel. Die Gäste aus dem Nonntal begannen gefällig und stellten die Austria anfangs vor Probleme. "Wir haben uns nicht versteckt und in den ersten 15 Minuten viel Druck aufgebaut", konnte SAK-Coach Roman Wallner mit dem Start recht happy sein. Mit Fortdauer der ersten Spielhälfte wurde die Dominanz der Hausherren aber stetig größer. In Minute 21 ließ Alexander Schwaighofer nach einer Standardsituation in der Gäste-Box einen SAKler aussteigen und drückte zum 1:0 ab. "Den haben wir vollkommen alleine lassen", ärgerte sich Wallner. Weil die Austria bis zur Pause einige Chancen ungenutzt ließ, blieb es nach 45 gespielten Minuten bei der knappen Ein-Tor-Führung. Für Christian Schaider, dem Coach der Heimelf, definitiv zu niedrig: "Eigentlich hätten wir mit einem 2:0 oder 3:0 aus der Pause rausgehen müssen."

 

Hödl besiegelte SAK-Derbypleite

Nachdem der Innenpfosten und ein gut aufgelegter Morawitz den SAK nach dem Seitenwechsel vor Schlimmeren bewahrt hatte, riss bei der Schaider-Crew nach gut einer Stunde der Faden. "Wir haben uns fallen lassen und wurden zu passiv", sagte Schaider, der mitansah, wie seine Austrianer die kurze Schwächephase gut übertauchten. "Das hat die Mannschaft wirklich clever gemacht." Erst auf der Zielgeraden sorgte Marco Hödl auch zahlenmäßig für eine klare Geschichte: In Minute 85 versenkte der Goalgetter das Leder zum 2:0 im Eck, nur um in der Überspielzeit nach Kalman-Abschlag ein zweites Mal zuzuschlagen - 3:0 (94.). "Verdient, aber am Ende doch ein wenig zu hoch", resümierte Wallner, der die Auftaktniederlage allerdings in die richtige Schublade einordnete: "In gewissen Situationen haben wir es gut gemacht, ohne allerdings gefährlich vor dem Tor zu werden. Gegen die Austria oder auch gegen Kuchl hast du nicht viele Chancen. Die wenigen, die du hast, musst du dann halt nutzen." Indes zeigte sich Schaider nach dem Derbysieg hochzufrieden: "Ich glaube, dass wir von beiden Seiten ein gutes Spiel gesehen haben. Dass der SAK brandgefährlich sein kann, war uns im Vorhinein bewusst."