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Aufsteiger Golling will die Euphorie nutzen

SC GollingAls Aufsteiger will der SC Golling in der neuen Saison in der Salzburger Liga für Furore sorgen. „Wir wollen im Mittelfeld mitspielen. Auf keinen Fall sollten wir unten drin sein“, so Sektionsleiter Werner Kaindl über die Ziele für die kommende Meisterschaft. Dass Toptorjäger Matthias Pichler der Mannschaft erhalten blieb, freut den Funktionär natürlich. „Er ist ein super Stürmer. Wir sind froh, dass wir ihn haben.“

Auch sein Sturmpartner Markus Steinwendner wird an seiner Seite wieder auf Torjagd gehen. Zusammen erzielten die beiden Spieler 37 Tore. „Es rücken auch wieder junge Leute von den Nachwuchsmannschaften nach“, so Kaindl über die erfreuliche Situation im Verein. „Wir haben überhaupt eine sehr junge Mannschaft.“ Mit Patrick Eibenberger und Dominik Waltl stehen dem Team auch zwei junge und hochtalentierte Torhüter zur Seite. Zum Auftakt der neuen Meisterschaft trifft Golling auf den Siebentplatzierten des Vorjahres, FC Halleingolling- eibenberger 04. Eine schwere Aufgabe, die mit dem Schwung des Aufstieges aber bewältigt werden kann.

Mit Schwung und Elan zum Sieg

Jener Schwung, der im Cup schon für tolle Ergebnisse sorgte. Vor allem Offensiv zeigte sich die Mannschaft von Trainer Herbert Hofer in guter Form. Schon in der ersten Runde fegte Golling über Obertrum mit 7:2 hinweg. Einen Treffer mehr erzielte der Aufsteiger sogar in der zweiten Runde des Stiegl-Cups gegen Perwang.

Und dem UFC Eben wurde erst am letzten Freitag eine Lehrstunde verpasst. Beim 8:1-Auswärtserfolg überzeugte die Hofer-Truppe auf der ganzen Linie. Schon nach elf Minuten stellte Patrick Gschwandtner die Führung der Gäste her. Noch vor der Pause erhöhte Matthias Pichler auf 2:0. Nach der Halbzeit kam die Offensiv-Maschinerie so richtig ins Rollen. Mit Neulinger, Lacher, Steinwender, Schönleitner, Lessacher und Mitrovic turgen sich insgesamt acht verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein. Ein Zeichen dafür, wir unberechenbar die Gollinger im Angriff sind. Die Liga sollte sich besser in acht nehmen vor der hungrigen Truppe des Aufsteigers.

von Harald Dworak

Foto: www.krugfoto.at