Abwehrreihen trumpften auf: Bergheim gegen ÖTSU Hallein endet torlos

Mit sage und schreibe 14 Punkten aus den letzten sieben Partien ging der Liganeuling FC Bergheim gestern wohl bestens gerüstet ins Duell mit der ÖTSU Hallein. Vor den Salinenstädtern dürften die Gierzinger-Boys allerdings gewarnt gewesen sein. Der Grund dafür lag auf der Hand, stürzten die Halleiner am letzten Spieltag das Überraschungsteam aus Adnet mit einem eindrucksvollen 4:0-Derbyerfolg vom Thron. Und an diese sensationelle Leistung konnten die Wintersteller-Boys auch in Runde acht anschließen. Dank einer ambitionierten Performance und einer sehr stabilen Defensivabteilung fuhr die Union zwar ohne Torerfolg, aber mit einem Punkt im Gepäck zurück in den Tennengau. Endstand: 0:0.

  

Kaum ein Durchkommen

Nachdem Halleins Christopher Mayr nach lediglich 30 gespielten Sekunden in aussichtsreicher Position ausrutschte und Coach Eidke Wintersteller wusste, dass es "ein guter Winkel gewesen wäre", traten beide Abwehrreihen in der weiteren Folge vermehrt ins Rampenlicht. In einer kampfbetonten und intensiv geführten Partie bissen sich beide Offensivabteilung jeweils in der gegnerischen Defensive die Zähne aus. Erst in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit konnten die Bergheimer den Druck etwas erhöhen. "Da hatten sie fünf Corner hintereinander", erzählte Wintersteller und war letztlich heilfroh, dass die Hausherren daraus keine Nutzen zogen. Die Gefühlslage der Bergheimer hätte nach 45 gespielten Minuten dagegen durchaus positiver sein können, wie auch FCB-Trainer Robert Gierzinger unterstrich: "Wir hatten einen Lattenkopfball. Ein 1:0 wäre also nicht unverdient gewesen."

 

Wintersteller happy: "Haben das sehr gut gemacht"

Im zweiten Durchgang ergaben sich für die Gastgeber gleich mehrerere, für Hallein eine richtig gute Einschussgelegenheit: Seitens der Salinenstädter steuerte Dragisa Crnogorcevic auf das Tor des FCB zu, bekam die Murmel aber nicht an Bergheim-Goalie Andreas Fagerer vorbei. Kurze Zeit später zog auf der anderen Seite Daniel Buhacek ab, dessen Schuss Gäste-Schlussmann Filip Dramac mit den Fingerspitzen gerade noch an die Stange wehren konnte. "Meiner Meinung nach waren wir in der zweiten Halbzeit überlegen und in der Offensive wesentlich gefährlicher", resümierte Gierzinger. Nachdem die Halleiner Abwehr das Kunstleder nach einem Eckball noch von der Linie kratzen konnte, wurde es auf der Sportanlage der Bergheimer ruhig. Verdächtig ruhig. "Danach passierte nicht mehr viel", sagte Wintersteller, der die Rückfahrt letztlich hochzufrieden antrat: "Wie schon in der Vorwoche haben wir das auch heute sehr gut gemacht. Wir haben aggressiv gegen den Ball gearbeitet und nicht viel zugelassen. Offensiv ist es sicherlich ausbaufähig." Für Gierzinger waren es hingegen zwei verlorene Zähler: "Mit dem 0:0 können wir nicht gut leben. Im Gesamten hatten wir drei, vier gute Möglichkeiten auf den Sieg."

 

Die Besten: Stefan Pernsteiner (LV), Andreas Fagerer (TW); Dragisa Crnogorcevic (ZM), Florian Meier (RV), Alexander Feckter (LV).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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