Coach des Dornbirner SV: „Kleingruppentraining wäre schon ein wichtiger Schritt nach vorne!“

Mitte April 2021 hat die Corona-Pandemie noch immer fatale Auswirkungen auf das Vereinsleben im Amateurfußball. Nur die Nachwuchsmannschaften dürfen unter strengen Auflagen trainieren, die Kampfmannschaften versuchen sich so gut als möglich im Einzeltraining fit zu halten. In der Eliteliga ist ja der Plan noch die erste Hälfte der Hinrunde abzuscließen – das wären zwei Partien. Das Play-Off der Regionalliga West ist aber sicherlich vom Tisch, also wird es wohl nur einen Meister der Eliteliga geben. Hohenems genügt im Nachtragsspiel der 7. Runde ein Remis bei den Lustenau Amateuren um Lauterach von der Tabellenspitze zu verdrängen. Die Teams müssen sich aber wohl darauf einstellen, dass die neue Saison der Eliteliga – wenn es die Pandemie-Umstände erlauben – im Hersbt 2021 startet. Ein Platz für einen Aufsteiger aus der Vorarlbergliga wäre ja frei, das heisst man könnte in den Ligen darunter jeweils einen Aufsteiger zulassen. Das sind aber alles theoretische Überlegungen, ligaportal.at blickt heute zum Hella Dornbirner SV, Trainer Christian Köll schildert die aktuelle Situation.

 

Trainingsabläufe Mitte April 2021

Christian Köll, Trainer Hella Dornbirner SV: „Wie alle Amateurteams im Kampfmannschaftsbereich hoffen wir, dass es bald wieder möglich ist ein Mannschaftstraining am Platz abzuhalten. Momentan läuft natürlich alles als Heimtraining ab, die Trainingspläne von uns werden von den Spielern in Eigenregie umgesetzt. Im Prinzip sind es Fitnessprogramme mit Schwerpunkte Schnelligkeit und Ausdauer. Von einer Vorbereitung im eigentlichen Sinn kann man natürlich nicht sprechen, aber es ist toll wie engagiert alle Spieler mitmachen. Sehr positiv in dieser schwierigen Zeit ist natürlich, dass die Nachwuchsteams mit strengen Auflagen trainieren dürfen. Die Trainer lassen sich testen, die Kinder und Jugendlichen sind von der Schule aus getestet. Das ist sehr viel wert und natürlich würden wir uns alle eine ähnliche Regelung auch für die Kampfmannschaften schnellstmöglich wünschen!“

Ausblick

Christian Köll: „Aus meiner Sicht wäre es schon ein großer Schritt nach vorne, wenn das Training in Kleingruppen möglich wäre. Man könnte dann die Mannschaft in zwei Gruppen trainieren lassen. Ein logischer Schritt, der ja noch nicht vom Tisch ist, wäre die Hinrunde fertig zu spielen. Ich denke dass es keinen Absteiger geben wird, kommt aber natürlich darauf an wie die generelle Regelung in den Klassen sein wird. Die Corona-Pandemie hat sicher katastrophale Auswirkungen auf das Vereinsleben. Wir haben ja nun ein Jahr faktisch nichts machen können. Wie die Spieler selbst auf die Fußballpause reagieren werden, ist schwer zu sagen. Es kommt natürlich darauf an, ob es zumindest eine einigermaßen normale Saison 21/22 geben wird. Ganz generell gesehen könnte aber der eine oder andere Kicker dem Fußball adieu sagen, ob es beim Nachwuchs noch schwerer wird Kinder und Jugendliche für den Fußball zu begeistern, wird sich zeigen.“

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