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Deutsche Bundesliga

3:1 in Hannover: Augsburg atmet nach Sieglos-Serie auf

Aufatmen in Augsburg: Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg hat das Team von Trainer Manuel Baum bei Hannover 96 mit 3:1 (2:1) gewonnen und damit den Klassenerhalt nahezu perfekt gemacht. Michael Gregoritsch (26./83.) und Gojko Kacar (45.+2) bescherten dem FCA am 26. Spieltag den neunten Saisonsieg, durch den der Klub nun schon zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang hat.


Aufsteiger Hannover kassierte in einem vor allem in der ersten Hälfte munteren Spiel trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs durch Salif Sane (37.) die dritte Niederlage in Serie, das Team von Trainer Andre Breitenreiter verweilt aber trotzdem im gesicherten Mittelfeld. Außerdem benahmen sich die Ultra-Fans bei den Niedersachsen diesmal nicht wie zuletzt daneben.

Vor 36.500 Zuschauern versuchte Hannover gegen ersatzgeschwächte Augsburger - unter anderem fehlt weiter Top-Stürmer Alfred Finnbogason - von Beginn an Druck aufzubauen. Doch die schnellen Außen Ihlas Bebou und Felix Klaus wurden zu selten gut in Szene gesetzt - und auf der Gegenseite waren die Gäste zunächst deutlich zielstrebiger.

Caiuby setzte sich auf der linken Seite stark gegen Oliver Sorg durch, schlug eine perfekt getimte Flanke in den Strafraum und dort musste Gregoritsch nur noch den Kopf hinhalten. Es war bereits der zehnte Saisontreffer des Österreichers.

In der Folge wirkte Hannover zunehmend konfus, die Abwehr machte haarsträubende Fehler und hatte Glück, dass diese erst nicht weiter bestraft wurden. So vergab Ja-Cheol Koo (30.) etwa eine gute Möglichkeit. Sane bestrafte diese Nachlässigkeiten umgehend mit seinem satten Schuss aus etwa 18 Metern - Marwin Hitz streckte sich vergebens.

Als sich die Fans schon auf die Halbzeit eingestellt und auch die 96-Abwehr erneut die Arbeit verweigert hatte, erhöhte Kacar per Kopf nach erneuter Caiuby-Vorarbeit zum bis dahin verdienten 2:1 für Augsburg.

Nach der Pause verflachte das Niveau der Partie über weite Strecken, die Zuschauer bekamen viel Klein-Klein im Mittelfeld zu sehen. Hannover drängte dann mit der Zeit wieder nach vorne, war aber im Abschluss oft nicht konsequent genug oder zielte aus der Distanz zu ungenau. Augsburg blieb über Konter stets gefährlich und sorgte durch Gregoritsch für die Entscheidung.

Hannover hatte seine Besten in Sane und Miiko Albonorz, bei Augsburg überzeugten Caiuby und Gregoritsch.

 

SID


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