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Die 5 größten Transferschnäppchen

Der Profifußball hat sich in den vergangenen Jahren zu einem riesigen und undurchsichtigen Wirtschaftszweig entwickelt. Zwischen den Clubs fließen horrende Summen um sich die Dienste der Stars zu sichern. Mit der Verpflichtung von Neymar für 222 Millionen, hat Paris Saint-Germain dieses Wettbieten auf eine neue Ebene gestellt. Mit etwas Glück und einem Auge für Talent, haben es einige Clubs geschafft wirkliche Transfer-Schnäppchen zu verpflichten. Wir zeigen euch fünf Fußballer bei denen das Preis-Leistungs-Verhältnis definitiv stimmt.

 

Der treffsichere Pole

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Von Football.ua, CC BY-SA 3.0, Link

Robert Lewandowski hat sich in den letzten Jahren zu einem der besten und begehrtesten Stürmern der Welt gemausert. 2010 wechselte der Goalgetter für 4,75 Mio. Euro von Lech Posen zu den Gelb-Schwarzen aus Dortmund. Dort traf er beinahe nach Lust und Laune und weckte die Begehrlichkeit von beinahe allen Top-Clubs in Europa. Nachdem es in Deutschland um die nationale Vormachtstellung ging, entschied sich Dortmund dazu seinen Torgaranten bis zum Ende seiner Vertragslaufzeit zu behalten. Dortmund ließ sich damit zig-Millionen entgehen und somit wechselte Robert Lewandowski 2014 ablösefrei zum größten Konkurrenten – dem FC Bayern. In München ist der Stürmer fester Bestandteil der Mannschaft und trägt großen Anteil an drei Meisterschaften und zwei Pokalsiegen.
 

Der Teenager

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By Reto Stauffer - Own work, CC BY-SA 4.0, Link

15 Millionen Euro ließ sich Dortmund die Dienste des damals 19-jährigen Ousmane Dembélé kosten. Der Franzose kam von Stade Rennes zu den Gelb-Schwarzen und vermochte sofort zu überzeugen. In knapp 50 Pflichtspielen gelang dem Jungspund eine beachtliche Bilanz von zehn Toren und 21 Assists. Diese Leistungen blieben auch dem FC Barcelona nicht verborgen. Die Blaugrana waren zum Sommertransferfenster 2017 auf der Suche nach einer adäquaten Alternative für Neymar, welcher zu Paris wechselte. Für 105 Millionen Euro unterschrieb Dembélé schließlich in Katalonien und spülte somit ein Transferplus von 90 Millionen Euro in die Kassa des Bundesligisten.

 

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Der schlechteste Deal aller Zeiten

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By Football.ua, CC BY-SA 3.0, Link

Einen der schlechtesten Deals der Fußballgeschichte hat wohl der englische Cult-Club Manchester United zu verzeichnen. Im Jahr 2012 ließ man ein blutjunges Talent namens Paul Pogba aufgrund von mangelnden Perspektiven ablösefrei in den Süden ziehen. Die neue Wahlheimat des Franzosen sollte Italien werden und so schloss er sich Juventus Turin an. Diese hatten ein Auge für die außergewöhnlichen Qualitäten Pogbas und er konnte sich schnell als Stammspieler etablieren. Bald versuchten viele renommierte Top-Clubs den Mittelfeldmotor wieder von den Turinern loszueisen. Den Zuschlag sollte nur 4 Jahre nach dem Abschied von der britischen Insel, ausgerechnet sein Ex-Club Manchester United erhalten. Die Red Devils überwiesen 2016 schlappe 105 Mio. Euro nach Italien und machten zu diesem Zeitpunkt, Paul Pogba zum teuersten Spieler der Fußballgeschichte.
 

Zahltag für Red Bull

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Von Ailura, CC BY-SA 3.0 AT, CC BY-SA 3.0 at, Link

Naby Keïta ist zurzeit wohl eine der heißesten Aktien am Fußballmarkt. 2014 wechselte der Guineer für gerade einmal 1,5 Mio. Euro von FC Istres in Frankreich, zu den Roten Bullen aus Salzburg. Ralf Rangnick bewies einmal mehr sein Gespür für junge, aufstrebende Talente und schenkte dem dynamischen Mittelfeldakteur das Vertrauen. Es sollte sich schnell bezahlt machen. Innerhalb des Red Bull Imperiums wechselte Keïta 2016 für 37 Mio. zum Schwesternclub aus Leipzig. In der Deutschen Bundesliga hat sich Keita längst einen Namen gemacht und wurde somit auch zum Ziel der Begierde von Ex-Dortmund-Trainer Jürgen Klopp. Der emotionale Fußballlehrer weiß mit Sadio Mane bereits einen weiteren Spieler mit Red Bull-Vergangenheit in seinen Reihen und bezeichnet Keïta als ausdrücklichen Wunschspieler. Den einzigen Fehler welchen Rangnick in Verbindung mit Naby Keïta gemacht hat ist, dass er die Ablösesumme auf lediglich 70 Mio. Euro festschrieben hat. Genau diese Summe wird 2018 von Liverpool in die Tasche des Red Bull Imperiums fließen.
 

Ein besonderes Schnäppchen

KIA ce'ed

Keïta ist das Paradebeispiel, dass mit dem richtigen Auge für Talent ein wirkliches Schnäppchen gemacht werden kann, bei dem das Preis-Leistungs-Verhältnis definitiv stimmt. Und wer liebt es nicht für wenig Geld dementsprechend gute Leistungen zu erhalten? Eines dieser besonderen Schnäppchen ist der KIA cee’d. Mit smarter Technik und ausgezeichnetem Komfort in jeder Situation, weiß dieser Wegbegleiter stets zu überzeugen, um das Leben in vollen Zügen zu genießen.

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Das Schnäppchen Neymar

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By Antoine Dellenbach - Neymar Jr Presentation | Press Conference for PSG, CC BY-SA 2.0, Link

Es hört sich ein wenig Skurril an, Neymar als „Schnäppchen“ zu bezeichnen. Für die immense Summe von 88,2 Millionen Euro wechselte der Edeltechniker 2013 vom FC Santos zum FC Barcelona. Es gab wohl kaum einen Club auf der Welt welcher den Brasilianer nicht gerne verpflichtet hätte und somit wurde Neymar zu einem der teuersten Transferobjekte der Geschichte. Doch auch diese Investition sollte sich als Schnäppchen herausstellen. Mit dem Transfer zu Paris Saint Germain stieß man vergangenen Sommer in neue Dimensionen vor. Der Club aus Frankreichs Hauptstadt überwies unfassbare 222 Mio. Euro nach Barcelona und bescherte den Blaugranern einen Gewinn von 133,8 Millionen Euro. 

 


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