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Unglückliche Aussagen: FA-Geschäftsführer Glenn unter Druck

Martin Glenn, Geschäftsführer des englischen Fußball-Verbandes FA, hat mit unglücklichen Aussagen die britische jüdische Gemeinde gegen sich aufgebracht. Glenn hatte den Davidstern als politisches Symbol bezeichnet, das die FA genau wie das Hakenkreuz nicht in Fußballstadien sehen wolle.


Simon Johnson, Geschäftsführer des Jewish Leadership Council und einst führender FA-Offizieller, nannte dies "beleidigend und unangemessen". Glenns Aussage fiel bei dem Versuch, das Vorgehen des Verbandes gegen Pep Guardiola zu rechtfertigen.

Der Teammanager von Manchester City hatte zuletzt als Zeichen seiner Solidarität mit inhaftierten Führern der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung eine gelbe Schleife getragen. Die FA sieht darin einen Verstoß gegen das Verbot, politische Symbole zu tragen.

Auf der Liste an Dingen, die der Verband nicht sehen wolle, stehen laut Glenn "starke religiöse Symbole, der Davidstern, Hammer und Sichel, das Hakenkreuz und so etwas wie Robert Mugabe auf dem Shirt". Guardiolas gelbe Schleife sei ganz klar ein politisches Symbol, "und ich versichere Ihnen, dass viele Spanier darüber stinksauer sind".

Johnson, der Englands gescheiterte Bewerbung für die WM 2018 geleitet hatte, betonte: "Der Davidstern ist ein religiöses jüdisches Symbol von gewaltiger Bedeutung für Juden weltweit." Es gehe nicht an, dieses Zeichen auf eine Stufe mit dem Hakenkreuz oder dem früheren Diktator Robert Mugabe aus Simbabwe zu stellen.

 

SID


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