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"Der Traumsturm alleine richtet es nicht!" Lurnfeld-Coach Erich Knaller setzt auf mannschaftliche Geschlosseneheit

Der FC Lurnfeld gilt neben dem SV Penk als großer Favorit in der kommenden Saison. Neo-Coach Erich Knaller nimmt diese Rolle an, verweist aber auf eine ganze Reihe weiterer starker Teams und will nicht, dass seine Elf auf das Sturmduo Urbas/Gaspersic reduziert wird. GlDaheim will Lurnfeld jedenfalls möglichst gar keine Punkte abgeben, gleichgültig wer kommt.

 

Eine SV-Spittal-Legende löst die andere ab

Erich Knaller war ein Fixstern in der goldenen Spittal-Generation der 80er und frühen 90er, die Fußball-Kärnten würdig im Oberhaus vertraten. Das gleiche trifft auf Mario Brenter zu, den er ausgerechnet bei Lurnfeld als Trainer beerbt, jener Brenter der nun beim härtesten Konkurrenten Penk das Sagen hat. “Ein bisschen Prestige ist bei solchen Duellen gegen die Kumpels von Spittal immer dabei”, gibt Knaller lächelnd zu, der die letzten zweieinhalb Jahre berufsbedingt pausierte.

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Nach zweieinhalb Jahren Pause ist Erich Knaller wieder im Geschäft (Foto: SOBE)

Keine reibungslose Vorbereitung

Wie die meisten Oberkärntner Teams, spielte Lurnfeld auch beim Oberkärntner Cup mit, traf da bereits einmal auf Penk. “Da waren sie schon noch stärker als wir”, räumt Knaller ein, der aber zugleich die Aussagekraft einschränkt: “Wir waren da noch nicht so weit mit unserem Programm, in der Meisterschaft müssen wir liefern.”

In der Vorbereitung gab es ein paar Verletzungen, Knaller hofft auf keine langwierigen Ausfälle: “Diese lange Pause und der fehlende Rhythmus haben das leider schon ein wenig gefördert.” Durch die Verpflichtung von Roman Gaspersic (Sachsenburg) spricht die Konkurrenz vom “Traumsturmgespann” Urbas-Gaspersic, dem besten der Liga. Auch hier bremst der erfahrene Coach: “Natürlich haben wir im Angriff Qualität, aber das ist keine Garantie für Punkte, die ganze Truppe muss mitziehen.”

Annahme der Co-Favoritenrolle, Verweis auf starke Konkurrenz

”Ja, wir wollen ganz vorne dabei sein.” Der Trainer hat aber nicht nur Penk und seine Truppe auf dem Zettel: “Oberlienz, Kötschach und die wohl manchmal RLM-verstärkten Spittaler sind beispielsweise gleichfalls starke Truppen, die können allen gefährlich werden, auch Penk oder uns. Die Basis zum Erfolg sollen die Heimspiele legen, “die wollen wir alle gewinnen, egal wer zu uns kommt.”

 

 

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