Vereinsbetreuer werden

Toller Zusammenhalt als Grundstein des Erfolges - beim SV Penk wird dem Aufstieg alles untergeordnet

Zu einem wahren Krimi wird sich der Titelkampf in der 1. Klasse A entwickeln. Der SV Penk liegt nach der Hinrunde mit nur einem Punkt Vorsprung auf den ersten Verfolger Kötschach-Mauthen an der Leaderposition und hat sich den Aufstieg als erklärtes Ziel gesetzt. Im Herbst musste man nur zwei Mal als Verlierer vom Platz gehen (0:3 gegen Egg und 1:3 gegen Kirchbach) und ein einziges Mal gab es eine Punkteteilung (0:0 gegen Tristach). Alle andere elf Spiele wurde gewonnen, doch trotz dieser starken Vorstellung sitzt den Mölltalern mit Kötschach ein ebenbürtiger Gegner im Nacken.

Junge Talente zeigten auf

"Wir überwintern als Herbstmeister, da ist man mit dieser halben Saison natürlich sehr zufrieden", erklärt Berni Marktl vom SV Penk und ergänzt: "Trotz drei Ausrutschern konnten wir eine konstant gute Leistung zeigen, wobei vor allem unsere jungen Talente mit starken Vorstellungen brillierten."

Familiärer Zusammenhalt

"Da wir ein sehr familiärer Verein sind, ist unsere Stimmung praktisch immer sehr gut, egal ob am oder außerhalb des Fußballfeldes", arbeitet man bei den Mölltalern an allen Belangen gut zusammen.

Sobe A129823

Foto (Sobe): Gegen Kötschach wird es auch im Frühjahr zu beinharten Kämpfen kommen

Kader ist stark - keine Änderungen

"Nachdem wir eine hohe Qualität in den eigenen Reihen haben, geht es mehr darum, eine gute Wintervorbereitung zu absolvieren, um diese Qualität weiterhin abrufen zu können. Deshalb sehen wir auch auf keiner Position Handlungsbedarf. Viel wichtiger ist es, junge talentierte Spieler weiterzubilden und zu Einsatzminuten zu verhelfen", setzt man in Penk voll auf den Nachwuchs aus den eigenen Reihen. "Dazu kommt, das die zum Schluss angeschlagenen Spieler mittlerweile wieder fit sind und schon auf den Trainingsauftakt brennen."

Ein Ziel: Aufstieg

"Unser erklärtes Ziel seit Beginn der Saison ist der Aufstieg, nichts anderes zählt für uns. Nachdem uns die Gegner dicht auf den Fersen sind, rechnen wir mit einer spannenden und hart umkämpften Rückrunde", sagt Marktl. "Vermutlich wird wohl der OSK Kötschach-Mauthen der größte Konkurrent im Titelkampf sein, wobei man die junge Spittal 1b-Mannschaft und den aufstiegswilligen SV Oberlienz sicher auch nie abschreiben darf. Andere Vereine müssten wohl über den Winter ziemlich viel Geld in die Hand nehmen, damit sie diesen Rückstand noch aufholen können. Aber auch das ist heutzutage nie wirklich ausgeschlossen".

Sobe A129802

Foto (Sobe): Christian Kummer (li.) im Kampf mit Christian Niescher vom OSK Kötschach-Mauthen 

Abwarten und hoffen

"Wir sind alles Sportler und möchten uns den Titel am Fußballrasen erkämpfen. Einfluss auf Entscheidungen der Bundesregierung oder des KFV hat man so oder so nicht, deshalb kann man nur abwarten und hoffen", schließt Berni Marktl optimistisch denkend ab.