Völkermarkt bemängelt zu wenige ligataugliche Spieler im Kärntner Unterhaus!

Der VST Völkermarkt bereitet sich mit der Freigabe ab 19. Mai auf die noch zwei verbleibenden Heimspiele vor. Die Abstimmungsstädter hoffen auf Publikum, warten hier noch auf die entscheidenden Infos von KFV und ÖFB. Noch gibt es keine Zugänge, man wird sich aber auf dem lt. Völkermarkt schwierigen Kärntner Markt umsehen.

Ob nun der Neustart positiv oder negativ zu bewerten sei, will sich Sportchef Stefan Nuart nicht festlegen: “Wenn man das unbedingt ohne Absteiger so machen will, dann soll es so sein und machen eben mit.” Nuart rechnet in der Vorbereitung mit dem vollen Kader, also auch mit den scheidenden Roman Adunka (Faak) & Manuel Primusch (Treibach).

Vorsichtiges Agieren in der Übergangszeit zu der “neuen Normalität”

Der Verein überstand die Lockdowns unbeschadet, will aber in nächster zeit vorsichtig agieren, “wir wissen ja nicht im Detail, was die Krise für unsere Sponsoren beispielsweise bedeutet.” Daher wird derzeit alles etwas gedrosselt gefahren, “am wichtigsten ist, dass es beim Nachwuchs schnell wieder los geht”, so Nuart.

Beim Nachwuchs sieht es in Völkermarkt “nicht so schlecht aus, die Burschen sind geil auf das Spielen”, versprüht er Optimismus. Bei der Kampfmannschaft werden noch Verstärkungen für die abwandernden Spieler kommen, vornehmlich will man sich in der Nähe umsehen, was lt. Nuart gar kein einfaches Unterfangen ist: “Es gibt trotz LAZ und Akademie zu wenige ligataugliche Spieler in Kärnten”, so Nuart der aber Ersatz dennoch möglichst nicht jenseits der slowenischen Grenze holen möchte: “Die sind oft eine Halbsaison da und dann wieder weg, in Pandemiezeiten kannst mit vielen Legionären gar ein Spielbetriebsproblem bekommen!” Nuart weist mit dem Ex-VSTler Fabian Schubert darauf hin, “dass auch über die Klubs der Kärntner Liga eine tolle Karriere für junge talentierte Spieler möglich ist.”

”Wir warten auf die Verordnungen und Bestimmungen”

Völkermarkt hofft auf zwei Heimspiele mit Publikum, “in Zeiten wie diesen wären einnahmen eine tolle Sache.” Den Kopf zerbricht er sich aber noch nicht darüber, “wir warten einmal ab, was in den Verordnungen und den daraus ableitenden Bestimmungen von ÖFB und KFV wirklich drin stehen wird.”