St. Jakob/Ros. hadert mit Schirientscheidungen, kann aber trotz numerischer Unterlegenheit einen verdienten Punkt aus Spittal mitnehmen

SV Spittal/Drau
SV St. Jakob/R.

Vor heimischer Kulisse traf der Tabellenachte SV Spittal/Drau in der 21. Runde der Kärntner Liga auf den Tabellenzwölften SV St. Jakob im Rosental. In der letzten Begegnung konnte nach einem Unentschieden niemand den Platz als Gewinner verlassen und auch diesmal wurden die Punkte wieder geteilt. Schiedsrichter der Partie war Gerold Glantschnig, er wurde an den Seiten von Jürgen Hartenberger und Stephan Orel assistiert.


SV Spittal/Drau geht früh in Front

Der Schiedsrichter zeigt in der 6. Minute die rote Karte: Thomas Pirker muss bereits ganz früh unter die Dusche. Ein Ausschluss, der mehr als strittig ist und St. Jakob natürlich arg benachteiligt. Daniel Urbas zieht in den Strafraum und wird von Thomas Pirker gehalten, daraufhin wird der Spieler von St. Jakob mit der roten Karte vom Platz gestellt und Daniel Urbas verwertet den Elfmeter zum 1:0. Alexander Stroj beweist in Minute 16 Goalgetter-Qualitäten und stellt auf 1:1. Er erzielt aus einem Gestochere nach einem Eckball das 1:1. Der SV Spittal/Drau zeigt sich nur kurz geschockt und lässt Minuten später seine Fans mit dem Treffer zum 2:1 jubeln.  Torschütze: Mario Mihajlovic. Der Freistoß von der Seite der Heimischen wird abgeblockt, doch im Nachschuss trifft Mihajlovic zur erneuten Spittaler Führung. Nach dem Gegentreffer schlägt der SV St. Jakob/R. in Minute 22 postwendend zurück und stellt auf 2:2. Thomas Ogradnig verwertet einen Freistoß aus 20 Metern genau ins Kreuzeck - ein echtes Traumtor. Nach 45 Minuten schickt Schiedsrichter Gerold Glantschnig beide Teams in die Kabinen, die Zuschauer dürfen sich auf eine spannende zweite Hälfte freuen. In der ersten Halbzeit griff der Schiedsrichter insgesamt fünf Mal zum gelben Karton (Fabio Putzl 18.; Daniel Trupp 21.; Alexander Stroj 28.; Thomas Ogradnig 33.; Raphael Willibald Glanznig 35.  )

Keine Tore in der zweiten Spielhälfte

In der zweiten Halbzeit kommt Spittal dann immer besser in Fahrt, doch in der Offensive fehlt das nötige Durchsetzungsvermögen. In der 82. Minute sorgt der Spielleiter für Farbe im Spiel - Gelb für Christian Michor. In der 82. Minute zückt der Schiedsrichter den gelb-roten Karton und verweist Alexander Stroj des Feldes. Auch diese Entscheidung wird von St. Jakob für total überzogen betrachtet. Im Anschluss daran erhält Roman Struger nach 95 Minuten die gelbe Karte. Danach pfeift der Unparteiische das Spiel ab und schickt beide Teams, die sich mit einem Remis begnügen müssen, unter die Dusche.

 

Alexander Suppantschitsch, Trainer St. Jakob/Ros.: „Eine skandalöse Leistung von einem arrogant auftretenden Schiedsrichter. Ich möchte jedoch ein großes Lob an meine Mannschaft aussprechen, denn wir waren in Unterzahl, zeigten eine sehr gute Leistung und holten uns hochverdient einen Punkt.“

Die Besten: Pauschallob

Rudolf Schönherr, Trainer Spittal/Drau: „Wir haben von Beginn an Druck gemacht und durch ein Foul an Daniel Urbas wurde uns zurecht ein Elfmeter zugesprochen, doch die rote Karte für St. Jakob war hart. Wir hatten zu wenig Durchsetzungsvermögen und meine junge Mannschaft war in Überzahl etwas überfordert. In der zweiten Halbzeit spielten wir nur auf ein Tor, doch der Abschluss fehlte und wir hatten zu wenig Energie, um die Chancen in Tore umzumünzen. Wir haben zwei Punkte liegen gelassen, weil wir in Überzahl nicht wissen, wie wir agieren müssen. Hut ab für die kämpferische Leistung von St. Jakob.“

Die Besten: Rafael Graf (Verteidigung), Mario Mihajlovic (Mittelfeld)

 

 

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