Schlusslicht Rückersdorf überrascht mit Sieg gegen St. Margarethen/Lav.

SF Rückersdorf
St. Margarethen

SF Rückersdorf empfing am Samstag vor heimischem Publikum den Tabellendreizehnten ASV St. Margarethen/Lav. und wollte unbedingt drei Punkte einfahren. Als Tabellenschlusslicht ging nam natürlich mit gemischten Gefühlen in diese Partie, doch die Sportfreunde machten ihre Sache gut und konnten einen klaren 4:1-Sieg einfahren. Mit diesem Dreier bringt an wieder viel Spannung in den Kampf um den Klassenerhalt und vor allem mental ist dieser Erfolg für Rückersdorf immens wichtig.


Guter Start der Hausherren

In einem wichtigen Sechs-Punkte-Spiel beiderseits erwischte Rückersdorf den besseren Start und brachte sich mit einem Doppelschlag, Lovro Spichal traf in Minute 16 und Paul Uster in Minute 18 eine gute Ausgangsposition. Im Laufe der ersten Hälfte verabsäumten es die Gastgeber aber nachzulegen und agierten beinahe zu passiv. St. Margarethen fand aber bis dato wenige Mittel.

Mehr als der Anschlusstreffer gelang nicht

Erst mit der zweiten Hälfte kamen die Gäste dann besser in die Partie und konnten sich aufgrund der Passivität der Hausherren, sie „versuchten“ ungewollt das Ergebnis zu verwalten, wieder heranbringen. In der 60. Minute erzielte Johannes Unegg das 2:1 und es keimte wieder Hoffnung bei den Gästen auf. Die Partie nahm an Spannung zu, doch die Rückersdorfer Offensive setzte die Lavanttaler in einer spielentscheidenden Phase derartig unter Druck, dass quasi ein Eigentor zum 3:1, Alen Sirbubalo war der Unglücksrabe, den Unterschied ausmachte. Nun war der Polster wiederhergestellt und für Rückersdorf trat eine sogenannte Befreiung ein. In der 92. Minute setzte Oliver Planteu mit seinem Tor zum 4:1 den Schlusspunkt in dieser Partie.

Markus Deutschmann, Obmann Rückersdorf: „Ein wichtiges Sechs-Punkte-Spiel und eine sehr engagierte Leistung von uns, vor allem aber in der Anfangsphase. In Großen und Ganzen zeigten wir in der Anfangsphase einen sehr guten Fußball und wirkten konsequent. Dieses zurückschalten und den Gegner kommen lassen war dann vielleicht der einzige Kritikpunkt und das ist auch ein gefährliches Spiel, denn auch St. Margarethen darf keiner unterschätzen. Der Knackpunkt war aber sicherlich das Eigentor, welches das Spiel dann zu unseren Gunsten kippen konnte.“

Thomas Brezina, Sektionsleiter St. Margarethen: „Wir haben große Erwartungen in dieses Sechs-Punkte-Spiel gelegt, sind aber nicht richtig in die Gänge gekommen. Wir hatten zwar viel Ballbesitz, konnten aber nicht richtig zwingend vor das Tor kommen. In der zweiten Hälfte zeigten wir dann zwar vielleicht etwas mehr Elan, aber Rückersdorf blieb sehr kompakt und massiv in der Abwehrreihe und mit dem unglücklichen 3:1 war die Partie dann auch erledigt denke ich.“

Die Besten: Wintschnig, Burkeljca, Uster bzw. Tripolt

 

 


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