Radenthein holt wichtige drei Punkte

Im Spitzenspiel der 14. Runde in der Unterliga West trafen die WSG Radenthein und die SG Steinfeld aufeinander. Beide Teams sind ja heiße Aufstiegskandidaten für den Sprung in die Kärntnerliga. In dieser ausgeglichen Partie hatte Radenthein das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite und gewann so mit 2:1 und holte im direkten Duell mit dem weiteren Aufstiegskandidat drei enorm wichtige Punkte. Radenthein damit wieder auf Platz eins in der Tabelle, dicht gefolgt vom heutigen Gegner SG Steinfeld.

Wenig los in Hälfte eins

Beide Teams begannen die Partie vorsichtig und man merkte, dass keiner dieses wichtige Spiel verlieren wollte. Die zwei gleichwertigen Teams neutralisierten sich in der ersten Hälfte und so konnte sich weder Radenthein noch Steinfeld einen Vorteil erspielen. Die wenigen Chancen, die entstanden wurden auf beiden Seiten vergeben bzw. scheiterte man immer an den gut disponierten Tormännern. Der tiefe und glitschige Boden trug auch dazu bei dass die Teams keine wirklich geordneten Spielzüge aufziehen konnten.

Radenthein übernimmt das Kommando  

Die zweite Hälfte beginnt mit einem Schock für Radenthein. In der 47. Minute erzielt Roman Gaspersic das 1:0 für Steinfeld und setzt die Heimischen somit gehörig unter Druck. Ab diesem Zeitpunkt aber zeigt Radenthein dann warum diese Mannschaft zum engeren Favoritenkreis auf die Meisterkrone zu zählen ist. Jetzt wurde plötzlich Druck erzeugt und man merkte der WSG Radenthein an das man das Spiel unbedingt noch gewinnen wollte. Steinfeld wehrte sich zwar mit Händen und Füßen und manchmal auch mit etwas foulem Spiel gegen den Ausgleich aber in Minute 76 konnte Stefan Gailberger den viel umjubelten Ausgleich erzielen. Jetzt war Radenthein endgültig oben auf und so dauerte es nur wenige Minuten bis der Bomber vom Dienst, Markus Mikl, das 2:1 für die Heimelf erzielen konnte. Die letzten Minuten waren dann noch mal etwas hektisch, aber Radenthein spielte den Sieg nach Hause und konnte so wieder über die Tabellenführung jubeln.

Boris Sikic, Trainer der WSG Radenthein: „Es war ein Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Steinfeld hat etwas hart gespielt und der Schiedsrichter hat die versteckten Fouls nicht gesehen. Schade das wir in Radenthein nicht mehr Zuschauer bei so einem Spiel auf den Sportplatz locken können. Meine Burschen haben heute aber brav gekämpft und verdient gewonnen.“

Formation: 3 – 5 – 2
Bester Spieler: Phillip Weissenberger, Christian Michor

Arnold Freissegger, Trainer SG Steinfeld: „Radenthein hat heute verdient gewonnen weil sie den Sieg mehr wollten als wir. Ich war mit der Schirileistung absolut zufrieden, hätten wir nur immer so einen guten Schiedsrichter. Bei den Fouls war keine Absicht dabei, so etwas kann immer passieren wenn zwei Mannschaften wirklich um jeden Ball kämpfen. Ich glaube wir wurden heute etwas unter Wert geschlagen.“

Formation: 3 – 5 – 2

Bester Spieler: keiner

 

von Redaktion

 

 

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