Wernberg kann endlich wieder gewinnen

 

In der 15. Runde der Unterliga West trafen am Samstag der SV Union Lind und der SV Fliesen Wansch Wernberg aufeinander. Beide Teams benötigten ja dringend Punkte um sich im Abstiegskampf zu behaupten bzw. den Abstand zur Tabellenmitte nicht zu groß werden zu lassen. Wernberg hatte ja in den letzten Spielen sehr mit personellen Problemen zu kämpfen und konnte die letzten sechs Spiele nicht mehr gewinnen. Dadurch rutschte man auch in der Tabelle an die letzte Position, von der man natürlich so schnell wie möglich wieder weg wollte. Diesmal konnte Wernberg überzeugen und gewann die Partie verdient mit 6:0, auch weil Lind in diesem Spiel viele Stammspieler durch Verletzungen vorgeben musste.

In sieben Minuten die erste Hälfte entschieden

Man merkte in diesem Spiel von Anfang an dass es bei Lind nicht klappen wollte. Zu viele Ausfälle brachten das Spiel der Heimmannschaft völlig aus dem Tritt, und als dann auch noch Gernot Obertaxer in der 17. Minute mit einer Schnittwunde ausfiel gelang Lind gar nichts mehr. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Gäste zur Führung trafen. Das passierte dann auch in der 38. Minute durch Florian Fleischhacker. Nur vier Minuten später stellte Bernhard Wulz mit seinem Tor auf 2:0 für die Gäste. Aber damit hatten die Wernberger noch nicht genug und erhöhten in der 44. Minute durch einen Elfer, getreten von Daniel Gatternig, auf 3:0.  Mit diesem Stand ging es dann auch in die Kabinen.

Wernberg schießt sich Frust von der Seele

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spiel. Wernberg blieb das überlegene Team und bereits in der 58. Minute erhöhte Daniel Oswald auf 4:0 für die Gäste. Der SV Union Lind konnte in dieser Partie einfach nicht ins Spiel finden und so erzielte Thomas Fillafer in der 70. Minute das 5:0 für Wernberg. Goce Stenkoski, Ex-SG Drautal Kicker, traf dann in der 82. Minute noch zum 6:0 Endstand für seine Mannschaft. Wernberg konnte in diesem Spiel endlich wieder einmal überzeugen und sich mit den gewonnenen drei Punkten wieder etwas in der Tabelle verbessern. Für Lind, im letzten Jahr erst in der Relegation um den Aufstieg in die Kärntnerliga am SV Ruden gescheitert, hingegen war dieses Spiel ein arger Dämpfer, auch weil man in der Tabelle auf den 12. Platz zurückrutschte.

Robert Olsacher, Trainer des SV Wernberg: „Diesmal hatte der Gegner gleich viele Ausfälle zu verkraften wie wir, deshalb konnten wir dieses Spiel verdient gewinnen. Lind hatte heute keine Chance gegen uns, waren höchstens bei Standardsituationen manchmal ein wenig gefährlich. Jetzt schauen wir zum nächsten Spiel gegen Arnoldstein und hoffen mit nochmals drei Punkten in die Winterpause gehen zu können.“

von Redaktion

 

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