Starker Herbst von Hermagor dank gutem Transferhändchen!

Der EP Schuller Hermagor setzte sich vor der Saison nur den Klassenerhalt als Ziel. Nach 20 Punkten in der Hinrunde befindet sich dieser für die Gailtaler bereits nach der Hinrunde in Sichtweite. Hauptverantwortlich für die gelungene Halbspielzeit waren eine gute Grundstimmung und ein glückliches Händchen bei den Transfers.

 

Eine gute Transferperiode als Erfolgsbasis

Vor einem Jahr hing der damalige ULW-Wiederkehrer trotz 16 Zählern in den Seilen, die Elf von Florian Oberrisser befand sich gerade noch in Sicherheit. Die COVID-Sperren ersparten den Gailtalern zwar den Kampf um die Klasse, aber es galt für die laufende Spielzeit erst gar nicht in Bedrängnis zu kommen.

Hermagor schlug am Transfermarkt zu, holte sich den umworbenen Dino Matoruga (Admira Villach), Frank Hübl (DSG Ferlach) & reaktivierte nach fast 2-jähriger Pause Edin Sadikovic. Alle drei erfüllten ihre Erwartungen, wie Ilhan Ates (Vorstand für Kaderentwicklung) nicht ohne Stolz erzählt: “Das Trio hob unser Spiel an und ermöglichte auch den anderen eine bessere Entfaltung."

Jedenfalls schaffte Hermagor eine Serie von 10 Spielen ohne Niederlage, darunter auch ein Sieg über Angstgegner Thal/Assling. Erst gegen Ende des Herbstes ging etwas der Sprit aus, zwei Niederlagen verhinderten eine noch bessere Tabellensituation.

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Frank Hübl (In Blau gegen Radenthein) erwies sich als die erhoffte Verstärkung. Foto: SOBE

Ein Neuer & ein Rückkehrer für ein sportlich entspanntes Frühjahr

Mit Christoph Omann (Faakersee) kommt wieder ein junger, begehrter Spieler an den Pressegger See. Zusätzlich kehrt Nicolas Avila Miranda Tonatiuh nach langer Verletzungspause in den Kader zurück. Für Ilhan Ates ist diese Personalaktie immens wichtig, “wie eineinhalb Transfers.” Richtung Leibnitz verließ Aleksander Palamar den Klub, der aber nach Einschätzung der Gailtaler dennoch mehr Kadertiefe aufweist.

Es herrscht eine gute Stimmung im Gailtal, “die meisten unserer jetzigen Spieler verlängerten bereits im Oktober ihre Verträge”, erzählt Ates, der den Verein mit seiner Kaderpolitik in der Unterliga als Konstante festigen will. Der Klassenerhalt sei zwar noch nicht ganz geschafft, “wir wollen uns dann so um Rang 6 herum orientieren”. Eine Prognose in der West erweist sich als sehr schwierig, in dieser Liga “kann jeder jeden schlagen”.

Die COVID-Pandemie lässt Hermagor um den Spielbetrieb zittern 

Im von Corona geplagten Gailtal gibt man sich nicht ganz so optimistisch wie im Rest von Fußball-Kärnten, was den Meisterschaftsbetrieb anbelangt. „Wir hoffen, bangen und wollen“, klingt Ates besorgt, „aber wenn man sich die Entwicklung derzeit so ansieht, müssen wir leider damit rechnen, dass die Meisterschaft nicht ganz zu Ende gespielt werden kann.” Als Mindestzeit für die Mannschaftsvorbereitung legt er sich auf “4 Wochen“ fest. Trainer Oberrisser lässt bereits seit Wochen Individualtraining abspulen, kontrolliert & diskutiert online mit der Truppe die Ergebnisse.

Wo sich Hermagor nicht von der Masse der Vereine unterscheidet, ist die Verknüpfung vom Spielbetrieb mit Zuschauern und der Kantine: “Abgesehen von der dann fehlenden Vereinsfinanzierung sind die Sportplätze ein sozialer Treffpunkt, das ist genauso wichtig wie der Spielbetrieb selbst. Ohne Zuschauer macht das doch alles kaum einen Sinn, da können wir gleich intern spielen.”

Vorsichtiger Zugang beim Nachwuchs, Danksagung an Stadtgemeinde und freiwillige Helfer

Auf die Frage nach der Sportplatzöffnung für den Nachwuchs reagiert Ates differenziert: “Das ist ein schwieriges Thema, das wir vorsichtig angehen. Jedenfalls halten wir Kleingruppentraining wie im Herbst für umsetzbar, uns droht sonst auch ein Verlust eines ganzen Jahrgangs, das Interesse der Kids geht verloren.”

Eine Infastrukturerweiterung plant Hermagor derzeit nicht, man ist mit dem Vorhandenen hochzufrieden: “An der Stelle möchten wir uns bei der Stadtgemeinde und den vielen freiwilligen Helfern bedanken, die uns zumindest den reibungslosen Betrieb, wenn nicht gar die Existenz erst ermöglichen.”

 

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