Die WSG Radenthein feiert gegen Aufsteiger Hermagor den vierten Heimsieg in Folge

WSG Radenthein
FC Hermagor

Am Samstag traf in der 14. Runde der Unterliga West der Tabellenfünfte WSG VAO Radenthein vor heimischem Publikum auf den Tabellenneunten FC EP Schuller Hermagor. Radenthein gewann in Runde 13 mit 3:1 gegen FC-WR Nußdorf, während Hermagor 2:2 gegen Ledenitzen remisierte . In der letzten Begegnung der beiden Teams hatte kein Team das bessere Ende für sich. Beide Mannschaften mussten sich nach einem Unentschieden mit einem Punkt begnügen.

Mario Steiner trifft nach 35 Minuten

In den ersten 30 Minuten gibt es für beide Seiten nichts zu jubeln, keinem der beiden Teams gelingt ein Treffer. In der 35. Minute kann der Ball von den Gästen nicht aus der Gefahrenzone befördert werden und Mario Steiner kann zum 1:0 verwerten. Andreas Orter spielt den Ball zu Tobias Klug, der querlegt und Steiner erzielt die Führung für die Hausherren. In weiterer Folge macht Schiedsrichter Gerold Glantschnig einen Schlussstrich unter die erste Halbzeit und schickt die Kicker in ihre Kabinen.

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Foto: Sobe

Die größere Routine macht den Unterschied

Tobias Klug zieht in Minute 83 ab und stellt mit dem Treffer zum 2:0 sein Können unter Beweis. Er setzt sich auf der rechten Seite durch und schließt sein Solo mit dem Treffer zum 2:0, was auch die ensgültige Entscheidung ist, ab. In der 88 Minute zückt der Schiedsrichter den roten Karton und verweist Christian Zankl des Feldes. Jure Skafar zieht alleine auf das Tor und wird von Christian Zankl gehalten – eine relativ harte rote Karte, allerdings gerechtfertigt und nicht mehr spielentscheidend. Danach beendet der Schiedsrichter das Spiel und WSG Radenthein darf nach einem 2:0 über drei Punkte im eigenen Stadion jubeln. In der zweiten Halbzeit zeigte der Unparteiische in Summe vier Mal Gelb (Benjamin Groschacher 64.; Florian Oberrisser 78.; Daniel Gatternig 78.; Andreas Orter 82.)

Bernhard Rekelj, Trainer Radenthein: „Es war ein schwieriges Spiel, denn Hermagor war trotz der Ausfälle ein erwartet starker Gegner. Hermagor fand die erste gute Chance im Spiel nach einem Eckball vor, die Mario Steiner entschärfte. Mit der zweiten guten Aktion gingen wir in Führung. Nach der Pause wurden wir etwas besser, doch Hermagor war weiterhin gefährlich. Nach dem 2:0 war der Fisch geputzt, der Sieg war verdient und wir sind sehr zufrieden.“

Die Besten: Orter (MF), Klug, (ST), Steiner (ST)

Florian Oberrisser, Trainer Hermagor: „Wir agierten in der Defensive sehr gut, waren gut organisiert und gaben dem Gegner wenig Räume. Meine Mannschaft konnte auch in der Offensive Nadelstiche setzen und so kamen wir zu einem Stangeschuss durch Ereiz, sowie einer guten Chance durch Wassermann. Wir haben uns an den Matchplan gehalten, Radenthein kam nur einmal durch und erzielte den Führungstreffer. Obwohl wir sehr dezimiert angetreten sind, waren wir auch in der zweiten Halbzeit gut organisiert und ließen wenig Chancen zu. Wir haben versucht durch Konter, sowie Standards Chancen zu kreieren, bekamen jedoch durch einen Konter das 2:0. Im Großen und Ganzen war Radenthein um einen Tick routinierter und besser.“

Die Besten: Tschernuth (V), Groschacher (MF)

 

 

 

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