Pibernig-Boys erteilen frühjahrsstarken St. Veiter eine Lehrstunde

In der Sonntagsmatinee der 2. Landesliga Süd bat der UFC Maria Alm den FC St. Veit zum Tänzchen. Nach zwei sieglosen Heimpartien peilten die Jungs von Bernd Pibernig voll und ganz den Sieg an. Aber es war keinesfalls ein Selbstläufer, zumal mit den St. Veitern das zweitbeste Rückrundenteam in der Almer Unterberg Arena gastierte. Das Hinspiel im Herbst ging recht souverän mit 3:1 an die Pinzgauer.

 

Es bahnte sich ein böses Debakel an

Der UFC Maria Alm startete wie die Feuerwehr in dieses Aufeinandertreffen. Nach nur acht gespielten Minuten zappelte der Ball das erste Mal an diesem Fußballnachmittag im Netz: Alms Johannes Eder brachte seine Farben zeitig in Front - 1:0. In dieser Tonart ging es schließlich auch weiter. Die Hausherren hatten alles unter Kontrolle und kamen immer wieder zu guten Möglichkeiten. Thomas Hölzl (17.), Florian Schnaitl (30.) und Rudolf Schoder (34.) sorgten für einen mehr als gemütlichen Vier-Tore-Vorsprung zur Pause. "Unsere Treffer fielen allesamt nach schnellen Umschaltsituationen. Das freut mich besonders, weil das zurzeit meine Philosophie ist", war Maria Alm-Trainer Bernd Pibernig richtig happy.

 

Pibernig: "Hätten auch höher gewinnen können."

Im zweiten Durchgang blieb jeder Stein auf dem anderen. Die "Oima" waren weiterhin die klar bessere Mannschaft, von St. Veit indes erschreckend wenig zu sehen. "Wir haben gewusst, dass St. Veit im Frühjahr viel Erfolg hatte und spielerisch richtig stark ist", verriet Pibernig. Die Heimischen schafften es allerdings, die Pongauer erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen und ließen jegliche Offensivbemühungen der St. Veiter im Keim ersticken. Nachdem die Blau-Weißen viele hochkarätige Einschussgelegenheiten vorerst nicht nützen konnten, markierte Joker Philipp Herzog im Endspurt den Schlusspunkt - 5:0 (86.). "Im Derby gegen Saalbach und Leogang hatten wir auch schon alles im Griff, konnten uns dafür allerdings nicht wirklich belohnen. Heute hat alles zusammengepasst. Wir waren über die gesamten 90 Minuten überlegen und ließen keine einzige Chance des Gegners zu. Am Ende hätten wir auch höher gewinnen können. Aber ich bin mit dem 5:0 natürlich auch mehr als glücklich", lautete Pibernigs Schlussstatement.

 

Die Besten bei Maria Alm: Johannes Eder (Mittelfeld), Arnold Benedek (Mittelfeld), Tobias Hutter (Mittelfeld), herausragend: Rudolf Schoder (Angriff).

 

 

 

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