0:6 im eigenen Wohnzimmer! SAK erleidet gegen Grödig Schiffbruch

Mit dem war wohl nicht zu rechnen! Im heutigen Duell zwischen dem Tabellenvorletzten SAK 1914 und dem auf Rang sieben positionierten SV Grödig setzten sich die Gäste klar und deutlich mit 6:0 durch. Eindrucksvoll: Auf Seiten des ehemaligen Bundesligisten trugen sich gleich fünf verschiedene Kicker in die Schützenliste ein, lediglich Matthias Finder, der am vergangenen Woche noch zwei Etagen tiefer für die 1b-Mannschaft zum Torjubel abgedreht hatte, traf doppelt. 

 

 

Fotocredit: FMT-Pictures/T.A. (ARCHIVFOTO)

 

Nach wilder Anfangsphase übernahm Grödig das Kommando

"Es hat die ganze Zeit geschüttet", sprach Grödig-Obmann Hannes Codalonga von eher semioptimalen Bedingungen. Auf die ersten Highlights musste heute im Nonntal nicht wirklich lange gewartet werden. Nach nur wenigen Aktionen tauchten die Blau-Gelben brandgefährlich vor der Hütte der Grödiger auf, Gäste-Schlussmann Schröcker war sowohl beim ersten Abschluss als auch beim Nachschuss auf dem Posten. "Da hätten wir schon mit 0:1 zurückliegen können, ja eigentlich fast müssen", gestand Codalonga. Quasi im Gegenzug klingelte es auf der anderen Seite: Matthias Finder entwischte der Heim-Defensive und ballerte seine Farben voran - 0:1 (2.). In der weiteren Folge schlug das Pendel Richtung Grödig aus. "Ja, wir waren klar besser", bestätigte Codalonga, dessen Crew beste Möglichkeiten auf ein Ergebnistuning vorerst aber nicht nutzen konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Pottendorfer trafen die Gäste doch noch ins Schwarze: Valdrin Kadrijas satter Schuss ins lange Eck ließ Heim-Goalie Kalman keine Abwehrchance - 0:2 (45.).

 

Gäste kannten kein Pardon

In Durchgang zwei blieb jeder Stein auf dem anderen. Die Pfeifenberger-Männer gaben die Marschroute vor, Wallners SAK dackelte hinterher. Bis zum nächsten Torerfolg mussten ganze 65 Minuten vergehen, ehe sich Finder ein zweites Mal in die Torschützenliste eintrug - 0:3. Weniger als 120 Sekunden danach die nächste Watschn für die Städter: Felix Hebesberger stellte auf 0:4 (67.). Dem nicht genug schlitterten die Nonntaler in der Schlussviertelstunde in ein noch gröberes Heimdebakel: Erst verwandelte Eyüp Erdogan einen Strafstoß zum 0:5 (77.), Augenblicke danach donnerte der drei Minuten zuvor eingewechselte Hasan Avdic einen Freistoß in den oberen Knick - 0:6 (81.). "Der hat haargenau gepasst", staunte Codalonga über das sehenswerte Jokertor nicht schlecht. Ein halbes Dutzend Tore bei null erhaltenen Treffern bescherte den Grödigern drei wichtige Points und Tabellenplatz fünf. Codalonga strahlte: "Ein souveräner und absolut verdienter Sieg. Für uns natürlich überragend. Ein 6:0 beim SAK passiert schließlich auch nicht alle Tage."

 

 

 SAK 1914  0:6 (0:2)  SV Grödig 

Nonntal, SR: Marcus Pottendorfer

 

Torfolge: 0:1 Matthias Finder (2.), 0:2 Valdrin Kadrija (45.), 0:3 Matthias Finder (65.), 0:4 Felix Hebesberger (67.), 0:5 Eyüp Erdogan (77., Elfmeter), 0:6 Hasan Avdic (81.)

 

Die Besten bei Grödig: Kilian Schröcker (TW), Florian Schöberl (IV), Julian Vincetic (IV), Patrick Schober (RV), Valdrin Kadrija (LS)

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!