Einstudierte Freistoßvariante als Dosenöffner - Wals-Grünau schlägt St. Johann zu Null

Anlässlich der 16. Runde hat der SV Wals-Grünau den TSV St. Johann auf heimischem Geviert mit 3:0 bezwingen können. Nachdem die erste Halbzeit zur Nullnummer avanciert war, brachte ein Freistoßtrick die Kletzl-Elf in die Erfolgsspur.

 

Keine Treffer in Durchgang eins

Auch in Abwesenheit von 13-Tore-Mann Nika wussten die Grünauer im Heimspiel gegen den Landesmeister der Vorsaison auf allen Linien zu glänzen. "Wir haben extrem hohe Ballbesitzzahlen gehabt", setzte sich Heim-Betreuer Bernhard Kletzl ein "Happy Face" auf. Das Einzige was aus heimischer Sicht fehlte, war die Belohnung in Form eines Treffers. Die Gastgeber spielten sich zwei, drei ganz resche Chancen heraus - der Ball wollte aber vorerst nicht den Weg ins Eckige finden.

 

Grünau zog Heimsieg förmlich an

Rund um die Stundenmarke erwischte das Kletzl-Kollektiv die St. Johanner bei einer ganz speziellen Freistoßvariante auf dem falschen Fuß. "Bei einem Freistoß von der Seite sind einige Spieler eingelaufen, der Ball wurde aber flach nach hinten gespielt", verriet der Grünauer Übungsleiter. Pajic, der gesucht und gefunden wurde, zog ab und traf zum 1:0 (61.). Kurz darauf ergab sich für St. Johann eine nennenswerte Ausgleichschance, doch Ellmer scheiterte im Konter an Heim-Keeper Strobl. Und nachdem ein Bernhofer-Lattentreffer von Gäste-Unglücksrabe Höllwart unglücklichst ins eigene Tor gelenkt worden war (71.), drückte Bernhofer nur wenige Aktionen später zur vorzeitigen Entscheidung ab (74.). "In dieser Phase hatten wir das Spiel vollkommen im Griff, gefühlt 80 Prozent Ballbesitz. Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Eine sehr, sehr gute Leistung von uns", berichtete Kletzl, der darüber hinaus noch zwei Alutreffer von Dembele und Ebner zählte. Bitter für die Pongauer: Knipser Ajibade schied schon nach elf Minuten aus.