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Deutsche Bundesliga

Relegation gegen Kiel: "Wölfe" müssen wieder nachsitzen

Direktabstieg vermieden, letzte Chance Relegation: Der VfL Wolfsburg erhält in zwei Spielen gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel die Gelegenheit, eine weitgehend verkorkste Saison halbwegs zu retten. Die Niedersachsen holten beim 4:1 (1:1)-Sieg gegen den 1. FC Köln die entscheidenden Zähler, um den Hamburger SV auf Distanz zu halten und direkt in Liga zwei zu schicken. Jetzt Fußballreise buchen!

Damit müssen die Wolfsburger wie schon im Vorjahr nachsitzen. Seinerzeit hielt man die Klasse durch zwei 1:0-Siege gegen den Nachbarn Eintracht Braunschweig.

Nach gerade einmal 42 Sekunden war Josuha Guilavogui mit einem platzierten Flachschuss von der Strafraumgrenze erfolgreich, Josip Brekalo hatte den Treffer vorbereitet. Für den Ausgleich für das Tabellenschlusslicht sorgte FC-Kapitän Jonas Hector (32.), der mit einem Lupfer erfolgreich war.

Zum zweiten Mal in Führung gingen die Platzherren in der 54. Minute, als Divock Origi einen Konter erfolgreich abschloss. Schiedsrichter Markus Schmidt gab den Treffer nach Kontakt mit der Videozentrale in Köln. VfL-Innenverteidiger Robin Knoche erhöhte per Kopf (71.), Brekalo (90.+1) setzte den Schlusspunkt.

Nach drei Niederlagen hintereinander gab die rasche Führung den Norddeutschen schnell Sicherheit. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia agierte überlegen und hätte binnen der ersten 20 Minuten weitere Treffer erzielen können.

Nach einer guten halben Stunde wurden die Rheinländer mutiger und wurden prompt mit dem Ausgleich nach Hectors sehenswerter Einzelleistung belohnt. Die 5000 mitgereisten FC-Fans machten sich lautstaark bemerkbar, bis zum Halbzeitpfiff gestaltete sich die Partie offen.

Ein erschrockenes Raunen ging nach exakt einer halben Stunde durch die mit 26.112 Zuschauern nicht ganz ausverkaufte Volkswagen-Arena. VfL-Kapitän Paul Verhaegh und der Kölner Jannes Horn stießen beim Luftkampf übel mit den Köpfen zusammen und mussten mit blutenden Platzwunden auswechselt werden.

Ein sehenswertes Solo von Origi mit einem Schuss knapp über die Latte (48.) läutete die zweiten 45 Minuten ein. Das Team von FC-Coach Stefan Ruthenbeck machte jedoch in dieser Phase den konzentrierteren Eindruck - doch dann schlugen die Gastgeber zu.

Ungeachtetet des erhofften Resultats wurde beim VfL im Mittelfeld der angeschlagene Daniel Didavi schmerzlich vermisst. Wegen einer Achillessehnenverletzung schonte Labbadia einen seiner wichtigsten Leistungsträger für die Relegation, zudem war der Ex-Stuttgarter mit vier Gelben Karten belastet. "Er hätte nur 80 Prozent bringen können", sagte Labbadia bei Sky.

Vor der Partie hatte sich die Anfeuerung der Wolfsburger Profis durch den eigenen Anhang in Grenzen gehalten. Das Spektakulärste war noch ein flammender Appell eines Fanvertreters via Megafon, der bedingungslose Unterstützung für die Spieler einforderte.

 

SID


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