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Deutsche Bundesliga

Die fünf Erkenntnisse des Bundesliga-Gipfels in Dortmund

Mentalitätsmonster: Borussia Dortmund bewies auch im Bundesliga-Hit gegen Bayern München seine unglaubliche Moral. In Leverkusen wurde ein 0:2-Halbzeitrückstand in einen 4:2-Sieg verwandelt, gegen Augsburg lagen die Schwarz-Gelben ebenfalls zweimal im Hintertreffen und siegten schließlich 4:3. Und der FC Bayern wurde trotz zweimaligem Rückstand mit 3:2 niedergekämpft. Die tolle Mentalität von Reus und Co. spricht für einen Titelgewinn der Westfalen. Jetzt Fußballreise buchen!

Dortmunder zeigten wieder ihre mentale Stärke

Dortmunder zeigten wieder ihre mentale Stärke

JOKERTORE: Mit 18 Jokertoren in 17 Pflichtspielen ist der BVB in der Bundesliga der Top-Klub. Trainer Lucien Favre kann immer wieder von der Bank Spieler einwechseln, die für die Wende sorgen. Sein Musterschüler ist der spanische Nationalspieler Paco Alcacer, der in 218 Bundesligaminuten für die Borussen acht Treffer erzielte und den Rekord des Hamburgers Charly Dörfel aus dem Jahr 1963 (519 Minuten) pulverisierte.

TURBOANTRITT: Das große Plus der Dortmunder vor allem in der Offensive ist die Antrittsschnelligkeit der Spieler. Wie Jadon Sancho Mats Hummels davonlief, war schon bemerkenswert. Auch bei Doppeltorschütze Marco Reus, Christian Pulisic oder Jacob Bruun Larsen sehen die Gegenspieler häufig nur die Hacken. In punkto Turbo-Antritt kann derzeit kaum eine andere Mannschaft in Europa dem BVB Paroli bieten - auch Atletico Madrid musste beim 0:4 im Champions-League-Duell in Dortmund diese Erfahrung machen.

DEFENSIVDEFIZITE: Über viele Jahre waren Kapitän Manuel Neuer, Mats Hummels und Jerome Boateng die überragende Achse im Defensivverbund beim FC Bayern. Im deutschen Clasico offenbarte sich jedoch für alle sichtbar, dass sich die Ära dieser Stars dem Ende zuneigt. Die Bayern sind anfällig geworden, hatten dem überfallartigen Angriffsspiel der Dortmunder in der zweiten Hälfte nicht viel entgegenzusetzen. Über ihren Zenit hinaus sind auch Thomas Müller, Franck Ribery, Arjen Robben und Javi Martinez. Bundestrainer Joachim Löw hat als erste Konsequenz auf Boateng in den nächsten beiden Länderspielen verzichtet. Auch bei den Bayern gehört in der Innenverteidigung Niklas Süle die Zukunft - ohne Wenn und Aber.

LEWANDOWSKI-EFFEKT VERPUFFT: In Dortmund gelangen Ex-BVB-Star Robert Lewandowski zwei Treffer zur 1:0- bzw. 2:1-Führung. Eigentlich waren Tore des Polen immer der Garant für den Nimbus der Unbesiegbarkeit des FC Bayern. In 73 Spielen mit Lewandowski-Treffern gab es 68 Siege und fünf Unentschieden - in der 74. Partie ging diese Serie beim Tabellenführer aus Dortmund zu Ende.

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SID


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