Greg Clarke, Präsident des englischen Fußball-Verbandes FA, kann sich aufgrund der Coronakrise in absehbarer Zeit nicht vorstelllen, dass Spiele mit Zuschauern in den Stadien stattfinden werden. Zudem befürchtet der 62-Jährige für die FA einen finanziellen Schaden von knapp 300 Millionen Pfund (knapp 340 Millionen Euro).
Greg Clarke ist Präsident der FA

Greg Clarke ist Präsident der FA

"Durch das social distancing, das noch einige Zeit bestand haben wird, stehen wir vor erheblichen Veränderungen des gesamten Fußball-Ökosystems", schrieb Clarke in einem Brief an das FA-Council: "Es ist zum Beispiel schwer vorherzusagen, dass Massen von Fans, die das Lebenselixier des Spiels sind, in absehbarer Zeit zu den Spielen zurückkehren werden."

Die Premier League hatte am Freitag mit großer Mehrheit beschlossen, bei politischer Zustimmung die Saison zu Ende spielen zu wollen. Dabei sollen nach Medienberichten die verbleibenden 92 Spiele ohne Zuschauer in bis zu zehn neutralen Stadien ausgespielt werden, die sich abseits der großen Ballungszentren befinden. Ein Neustart soll am 8. Juni geplant sein, Mannschaftstraining soll ab dem 18. Mai wieder möglich sein.

Bis Ende Juli soll gespielt werden, um nicht mit den Plänen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) bezüglich der Champions League und Europa League zu kollidieren. Der FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp ist souveräner Tabellenführer.

 

SID