Nach Pokal-Aus nimmt Werder Europa ins Visier: "Wollen diese Abende häufiger"

Nach der 2:3-Niederlage gegen Rekord-Champion Bayern München war der Ärger von Florian Kohfeldt groß, doch der Trainer von Werder Bremen fokussierte sich schnell wieder auf das große Ziel - und das heißt Europa. "Wir werden weiter daran arbeiten, dass dieser Abend kein Einzelfall bleibt", sagte der 36-Jährige nach dem spektakulären Pokal-Halbfinale: "Wir wollen diese Abende häufiger." Jetzt Fußballreise buchen!
Europa im Visier: Florian Kohfeldt

Europa im Visier: Florian Kohfeldt

Letztmals spielten die Hanseaten in der Saison 2010/11 im internationalen Geschäft. Das soll sich schnellstmöglich wieder ändern - am besten schon nach dieser Saison. "Wir werden jetzt damit anfangen, uns zu regenerieren und werden am Samstag in Düsseldorf versuchen, einen großen Schritt in Richtung Europa zu gehen, damit die Lichter in Bremen häufiger wieder angehen", sagte Kohfeldt und bedankte sich bei seiner Mannschaft "für den Mut, Eifer und den Enthusiasmus gegen die stärkste Mannschaft Deutschlands".

Nach 30 Spieltagen ist Bremen Achter in der Bundesliga, der Rückstand auf Platz sieben, der höchst wahrscheinlich für die Europa-League-Qualifikation reicht, beträgt zwei Punkte.

Die Grün-Weißen hatten gegen den 18-maligen Cupsieger aus München mit einem Doppelschlag binnen einer Minute durch Yuya Osako (74.) und Milot Rashica (75.) einen 0:2-Rückstand aufgeholt. Doch Torjäger Robert Lewandowski entschied mit seinem zweiten Treffer vom Punkt (80.) doch noch die Partie zugunsten der Bayern - eine harte, aber vertretbare Entscheidung. "Glückwunsch an alle, die hier waren. Ich glaube, es war geil", sagte Kohfeldt: "Verdient fand ich es aber nicht."

Auch Frank Baumann beglückwünschte das Team. "Wir haben den Bayern einen harten Fight geliefert. Wir haben nicht nur gekämpft und Leidenschaft gezeigt, sondern wir haben auch Fußball gespielt. Es wird die nächsten Tage noch sehr weh tun, aber wir müssen wieder aufstehen", sagte der Geschäftsführer Sport.

Doch auch er haderte mit dem Pfiff von Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin). "Es ist einfach total bitter für die Mannschaft, die einen überragenden Pokal-Wettbewerb gespielt hat, jetzt nicht mit dem Endspieleinzug belohnt worden zu sein", sagte er.

 

SID

 

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