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Spielberichte

Der SV Rothenthurn nimmt drei hart erkämpfte Punkte aus Wernberg mit

SV Wernberg
SV Rothenthurn

Am Samstag empfing der SV Wernberg vor eigenem Publikum den Tabellenersten Sportverein Rothenthurn. Das Ziel der Heimischen war klar: drei Punkte sollen die Fans zum Jubeln bringen. Doch obwohl Wernberg mehr als 70 Minuten lang mit einem Mann mehr auf dem Platz ist, konnte Rothenthurn diese Partie klar mit 4:1 für sich entscheiden.

Rothenthurn  mit dem besseren Start

Von Beginn an geht es zumeist nur in eine Richtung. Der Sportverein Rothenthurn ist auf dem Platz die aktivere Mannschaft und übt Druck auf die gegnerische Abwehr aus. Thomas Klingbacher verwertet in Minute 6 nach einem einstudierten Eckball-Trick mit einem Schuss ins lange Eck zum 0:1 und lässt Trainer und Mitspieler jubeln. Der Schiedsrichter zeigt in der 20. Minute die gelb-rote Karte: Fabio Daxer muss bereits vorzeitig den Platz verlassen. Igor Lovric verlängert  in Minute 21 einen Freistoß per Kopf und stellt mit dem Treffer zum 1:1 sein Können unter Beweis. In der 25. Minute kommt die gelbe Karte zum Einsatz - Lukas Kargl wird verwarnt. In der 35. Minute findet der gegnerische Tormann nach Vorarbeit von Andreas Kampitsch in Thomas Klingbacher seinen Meister, der gekonnt auf 1:2 stellt. Danach beendet der Unparteiische die erste Spielhälfte und gönnt den Spielern eine fünfzehnminütige Verschnaufpause. 0001-Neu Briefkopflora

Gäste kontern sich zum Sieg

In Minute 66 setzt sich Eduard Ebner durch und kann sich, nachdem Gorisek im Mittelfeld einen Ball erobert, als Torschütze zum 1:3 feiern lassen. In Minute 77 drückt Grega Gorisek den Ball nach einem Eckball per Kopf über die Linie und stellt auf 1:4, was dann auch der Endstand in dieser Partie ist. In der zweiten Halbzeit griff der Schiedsrichter insgesamt fünf Mal zum gelben Karton (Thomas Klingbacher 46.; David Christoph Kargl 55.; Stefan Aichholzer 82.; Thomas Karlheinz Eder 85.; Thomas Walker 89.) Danach beendet der Schiedsrichter das Spiel und SV Rothenthurn darf mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten.

Andreas Daxer, Trainer Rothenthurn: "Wir hatten das Spiel in den ersten zwanzig Minuten komplett im Griff, erarbeiteten uns eine Torchance nach der anderen und gingen in Führung. Bis zu dem Zeitpunkt, wo Fabio Daxer ausgeschlossen wurde, ist unsere Taktik aufgegangen. Nach dem Ausgleichstreffer von Wernberg mussten wir uns erst sammeln und uns damit abfinden, dass wir schon wieder mit nur zu zehnt fertigspielen. Wir waren defensiver eingestellt und spielten auf Konter. Nach der erneuten Führung, standen wir gut und waren immer gefährlich. In der zweiten Halbzeit setzten wir unsere Spielweise fort. Unser Stürmer Grega Gorisek machte der gegnerischen Verteidigung das Leben sehr schwer. Wernberg fand kein Mittel, um gefährlich zu werden. Es war ein harter Kampf und meine Mannschaft zeigte mit zehn Leuten eine sensationelle Leistung. Ich bin unglaublich stolz, wie wir uns heute präsentierten."

Die Besten: Christoph Pettauer (Tor) bzw. Pauschallob 

 

 

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