Ein spätes Tor reicht Ebental gegen Steuerberg zu drei Punkten!

Der SC Ebental hat im Sommer einen großen personellen Umbruch vollzogen. Neuer Trainer, ein neuer Kader und auch eine neue, weil intensivere Kooperation mit dem ULO-Nachbarn Gurnitz. Ebenfalls neu: Der Erfolg stellte sich wieder ein. Auch gegen den SV Steuerberg blieben die Sattnitzkicker mit 1:0 siegreich.

 

In den letzten Saisonen ging es bei Ebental darum, die Klasse zu halten und der Verein galt schon als wahrer minimalistischer Künstler sich gerade noch von Saison zu Saison drüber zu zittern. Heuer sollte sich das ändern, dafür wurde viel unternommen. So wurde die Zusammenarbeit mit Gurnitz vom Nachwuchsbereich auf die Kampfmannschaft ausgedehnt, punktuell von anderen Clubs Kicker verpflichtet die aus der Region kommen und mit Raimund Pichler ein neuer Trainer verpflichtet, der ebenfalls vom Nachbarn aus Gurnitz kam. Er betreute dort den Nachwuchs.

Zwei Clubs zwei Spielphilosophien

Gegner Steuerberg setzt auf seine kampfkräftigen, physisch starken Spieler. Die feine Klinge überließen die Feldkirchner den Gastgebern, waren deshalb aber ihrerseits die vollen 90 Minuten über gefährlich und arbeiteten sich einige Chancen heraus. Diese gab es auch für Ebental- sie waren halt nicht erarbeitet, sondern erspielt. Dieses Fußballschach der verschiedenen Spielphilosophien stand lange unentschieden und nichts deutete darauf hin, dass eine der beiden Parteien die Überhand gewinnen könnte.

Gelbrot für Steuerberg, goldener Treffer für Ebental

Kleinere Vorteile konnte Ebental vermehrt für sich verbuchen, als Schiedsrichter Holger Dietz Niklas Rainer (Steuerberg) in der 58. Minute vorzeitig mit Gelbrot in die Kabinen schickte. Es waren zwei gelbe Karten, die alle Trainer dieser Welt lieben, eine für Ballwegschießen und eine für Kritik. Aber die nunmehr defensiv operierenden Gäste fielen noch nicht und es deutete schon alles auf ein torloses Remis hin, Dann kam der Auftritt des eingewechselten Georg Steiner der mit einem sehenswerten Stanglpass Marco Divo optimal einsetzte- der erzielte den vielumjubelten Siegestreffer für sein Team und das in Ebental in den letzten Jahren so leidgeprüfte Publikum.
Steuerberg konnte nicht mehr antworten, Aleksander Malis holte sich stattdessen mit einer Tätlichkeit noch eine Frustrote knapp vor dem Schlusspfiff ab.

Die Besten: Marcel Schlager (Tor) Matthias Puchner (DM) bzw. Tobias Konec (MF)

Raimund Pichler (Trainer Ebental): „Es waren letztlich zwei Mannschaften am Werk, wo die mit mehr Willen gewonnen hat. Das war zum Glück meine. Heuer wollen wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben, peilen einen Platz im Mittelfeld an.“

 

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