St. Margareten/R. siegt nach 80-minütiger numerischer Unterlegenheit gegen Tainach!

Der SV St. Margareten/Rosental vollzog in dieser Saison einen völligen Umbruch, trennte sich von einigen Routiniers und nahm mit einer extrem jungen Truppe diese Spielzeit in Angriff. Da gab es zwar oft eine gute Nachrede, aber meistens keine Punkte zu holen. Dennoch war der Sportverein Tainach gewarnt- an einem guten Tag ist mit den Rosentalern zu rechnen.

Die rote Karte vom Gegner bringt Tainach aus dem Konzept

St. Margareten stand im Herbst für erfrischenden Angriffsfußball mit der Neigung immer wieder mit fliegenden Fahnen unterzugehen, während Tainach selbst als Favorit nichts dagegen hatte aus seiner geordneten Offensive heraus über die schnellen Flügel für die nötigen Impulse zu sorgen.

Dann sah Markus Lausegger bereits nach zehn Minuten nach einer Tätlichkeit glatt rot und die Heimischen mussten sofort ihr Konzept über den Haufen werfen, womit sich seltsamerweise Tainach überhaupt nicht zurecht fand, das einen offensiven Gegner erwartete.
Bis zum Seitenwechsel konnten die Chronisten nur eine große Chance aufzeichnen, Michael Brandner (St. Marg.) lief 5 Minuten vor der Pause aus 40 Metern völlig alleine auf Torhüter Gabriel Veratschnig zu- überhob aber nicht nur den Goalie, sondern auch das Gehäuse. Pausenstand 0:0.

Goldtor für St. Margareten, erfolgreiche Verteidigung der Führung

Nach dem Wechsel änderte die Truppe von Peter Reinwald nochmals ihren Spielplan und erarbeitete sich in numerischer Unterlegenheit schnell ein paar Chancen. Eine davon nutzte Philipp Künstl (48.) zur mittlerweile verdienten Führung, der Mittelfeldmann verwertete einen scharfen Stanglpass von Michael Brandner.

Mit dem Rückstand als Hypothek änderte auch Spielertrainer Sebastian Wagner für Tainach das Konzept. Die Gäste packten die Brechstange aus, meistens hielt die sicher stehende Abwehr der Heimischen aber die Angreifer vom Strafraum fern. Lediglich Rudi Kustec fand in der 80. Minute die ganz große Ausgleichsmöglichkeit vor, der schießt aber aus kurzer Distanz in die Wolken.

St. Margareten überholt damit noch den SAK vor der Winterpause, das Ziel ist lt. Trainer Peter Reinwald „nur der Klassenerhalt.“

Die Besten: Fabian Kriessmann (Tor) Philipp Künstl (MFre)

Peter Reinwald (Trainer St. Margareten/R.): „Der Sieg war letztlich verdient, wir hatten mit einem Mann weniger mehr Chancen als Tainach. Heuer wollen wir nur oben bleiben, mittelfristig wollen wir wieder mit der jetzigen Truppe weiter oben mitspielen.“

 

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