Vier Treffer nach Standards! Bad St. Leonhards meisterhafter Umgang mit den ruhenden Bällen!

Für den SV Bad St. Leonhard verlief die laufende Saison eher schleppend. Kaum einmal in einem Spiel wirklich unterlegen, krankte es an der Chancenverwertung, was in der Folge viele Unentschieden (bereits 5!) einbrachte. Mit den ganzen X bewegte sich die Elf von Oliver Münzer nur im Schneckentempo in der Tabelle voran. Nun kam die DSG-Mc-Donald’s Klopeinersee als Gast- und es wurde ein Befreiungsschlag.

 

Nur einen Sitzer ausgelassen

In der allerersten Minute ließ Stürmer Fabian Pirker eine 100%iger Torchance aus. Das sollte zugleich für lange Zeit der letzte Sitzer sein, den Bad St. Leonhard liegen ließ und bei diesem Zeitpunkt war das Spiel dann längst entschieden. Die Lavanttaler zeigten in den nächsten 60 Minuten nämlich eine im Unterhaus selten zu sehende Effizienz, wo jedem Standard beinahe die Gefahr eines Elfmeters innewohnte.

Das 1:0 fiel noch aus dem Spiel heraus, Fabian Pirker setzt sich links durch flankt zur Mitte, wo von hinten Patrick Schlacher im Laufschritt von hinten kommend die Flanke per Kopf erreichte und zur bereits verdienten Führung versenkte.

Drei Standards in Serie genützt

Der Trefferreigen nach ruhenden Bällen begann in der 25. Minute, als Fabian Pirker nach einer Ecke per Kopf zur Stelle war. Ebenfalls nach einer Ecke traf sechs Minuten später Raffael Hasler, der an der strafraumgrenze den 2. Ball übernahm und den schon bemitleidenswerten Keeper Fabian Rabinig bezwang. Das 3:0 war der Pausenstand- die Serie der Standard-Treffer ging aber auch nach dem Seitenwechsel weiter.

Das 4:0 erzielte Patrick Schlacher, der sich die Kugel an sich für eine Flanke zur Mitte zurechtlegte, aber an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor fand (49.). Nun war Klopein endgültig gebrochen, für die Seekicker war das einfach ein gebrauchter Samstag zum Vergessen. So fingen sie sich noch zwei Gegentreffer ein- das 5:0 war schön herausgespielt, Andreas Steinkellner setzt sich gegen zwei Mann durch, spielt quer in die Mitte, Schlacher steigt noch drüber und Pirker vollendet zu seinem Doppelpack ohne Probleme (60.). Das halbe Dutzend macht dann Franz Steinkellner voll, der einen Elfmeter nach Foul an ihm gegen alle Weisheiten selbst trat und zum Endstand verwertete.

Bad St. Leonhard befindet sich damit im abgesicherten Niemandsland der 1D, Klopeinersee bleibt vor den Sonntagsspielen auf Rang 12.

Stimme zum Spiel

Oliver Münzer (Trainer Bad St. Leonhard): „Wir gaben uns vor dem Spiel einigen Druck, wir wollten und mussten unbedingt gewinnen. Diesmal klappte es mit der Chancenverwertung.“

Die Besten (Bad St. Leonhard): Michael Rabensteiner (ZM) & Fabian Pirker (St)


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