Landskron geht mit neuem Innenverteidiger in die Rückrunde

Der SC Landskron war über weite Strecken das Überraschungsteam schlechthin in der Kärntner Liga. In den ersten 10 Spielen gab es gerade einmal eine Niederlage, die Elf von Bernhard Seebacher hielt sogar Tuchfühlung zur Spitze. Im letzten Herbstdrittel machten sich dann aber doch Verletzungen und ein langes Jahr bemerkbar, dennoch überwintert Landskron auf dem respektablen 9. Tabellenplatz. Für das Frühjahr wird die Defensive verstärkt.

 Vor der Saison wies die Szene Landskron die Rolle eines Abstiegskandidaten zu, während der Saison staunten alle über die Resultate. Die Villacher erwiesen sich als zäher, schwierig zu bespielender und fitter Gegner. Die Handschrift des promovierten Sport- & Trainingswissenschafter Seebacher war unübersehbar. Zeitweise tauchte seine Truppe im Spitzenfeld der Tabelle auf, das ließ sich im Finish nach zahlreichen Ausfällen zwar nicht halten, dennoch bleibt die Distanz zu den Abstiegsrängen mit sechs Punkten achtbar.

Viele Einheiten in der Vorbereitung

Landskron besticht durch Trainingsfleiß, viermal die Woche stehen die Grünweißen wöchentlich auf dem Platz. Bereits morgen 12:00 erfolgt daheim der erste Test gegen die WAC-Amateure. Die Kicker haben zu dem Zeitpunkt bereits sieben Einheiten in den Knochen, müssen also nicht kalt starten. Weitere Tests folgen im Wochentakt, Gegner sind zweimal Sachsenburg, Grafenstein, Ledenitzen & Spittal gegen das man bereits beide Spiele absolvierte.

Neuer Innenverteidiger vom SV Donau geholt

Die Veränderungen im Kader sind überschaubar und dennoch bemerkenswert. Lukas & David Kargl verlassen den Verein, neu an Bord ist Ozbej Kuhar. Der slowenische Innenverteidiger spielte eine überzeugende Halbsaison beim SV Donau (Unterliga Ost), wird fortan die Defensive verstärken. Ein- bis zweimal die Woche trainiert er in Villach, ansonsten hält er sich jenseits des Karawankentunnels fit. Er bildet eine Fahrgemeinschaft mit dem zweiten Legionär, Igor Kondic. 

„Wir sind auf Kampf bis zum Saisonende eingestellt!“

An den Zielen ändert sich für den SC Landskron nichts. Trainer Bernhard Seebacher schwört seinen Kader auf einen Abstiegskampf bis zum Ende der Saison ein: „Es gibt keine fixen Punkte in der Liga. Die ist brutal ausgeglichen, eine Prognose unmöglich. Jedes Team hat seine Qualitätsspieler im Kader.“ Demgemäß froh zeigt sich Seebacher über das vorhandene Polster, das eher maue Herbstende erklärt er mit den zahlreichen Ausfällen zu jener Zeit: „Da merkten wir schon, dass es ein wenig an der Kadertiefe fehlt.“ 

Weitere Transfers sind nicht mehr geplant, aber auch nicht ausgeschlossen: „Wenn sich was ergibt. Wir suchen aber niemanden mehr.“ Bis zum Saisonstart hofft er auf die Rückkehr von Markus Ulbing. Der Keyplayer laboriert immer noch mit den Adduktoren, eine zähe Verletzung, die er sich im Herbstfinish zuzog. Auf die Meisterfrage antwortet Seebacher mit „Spittal, die gehören auch in die RLM.“ Er rechnet zudem im Frühjahr stark mit erfolgreichen Teams aus Bleiburg und Feldkirchen. 

 


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