Die Heimserie des ATSV Wolfsberg ist gerissen - St. Jakob./Ros. liefert die Sensation der Runde ab!

ATSV Wolfsberg
SV St. Jakob/R.

Am Freitag traf der ASCO ATSV Wolfsberg in der Kärntner Liga auf den SV St. Jakob im Rosental. Die Zielsetzung der Gäste war vor Spielbeginn klar definiert: man wollte den Platz keinesfalls als Verlierer verlassen. Dass es am Ende gegen den Tabellenführer aber sogar zu einem verdienten Sieg reichen würde, hätte man sich dann vieleicht doch nicht erwartet. Die Zuschauer durften sich auf interessante 90 Minuten freuen. Jürgen Fischer war Schiedsrichter der Begegnung, an den Linien wurde er unterstützt von Michael Terbul und Paul Fischer.


Wolfgang Sereinig bringt St. Jakob früh in Front

Der Unparteiische zeigt früh, dass er die Karten heute mit sich führt. In den Anfangsminuten kommt SV St. Jakob im Rosental gefährlicher vor das gegnerische Tor und kann das auch prompt in einen zählbaren Erfolg ummünzen. Wolfgang Sereinig beweist in Minute 11 Goalgetter-Qualitäten und stellt auf 0:1. Nach einer Ecke und einem Gestocher im Strafraum, drückt Wolfgang Sereinig den Ball über die Linie. Moritz Guetz bewahrt in der 16. Minute kühlen Kopf und kann zum 1:1 einschieben. Christian Michor pariert eine Flanke der Heimischen, doch Moritz Guetz erzielt im Nachschuss den Ausgleich für die Heimischen. Nach 42 Minuten kassiert Harald Ottowitz den gelben Karton. Dem ATSV Wolfsberg wird in Minute 43 ein Elfmeter zugesprochen, doch Patrick Pfennich scheitert am an diesem Tag  überragend agierenden Tormann Christian Michor. Nach 45 Minuten schickt Schiedsrichter Jürgen Fischer beide Teams in die Kabinen, die Zuschauer dürfen sich auf eine spannende zweite Hälfte freuen.

Die Sensation gelingt

In der 58. Minute bewahrt Christoph Omann mit dem Treffer zum 1:2 Ruhe vor dem Gehäuse und trägt sich in die Torschützenliste ein. Dragan Ovcina spielt einen maßgenauen Pass auf Christoph Omann, welcher den Ball am Tormann zum 2:1 für die Rosentaler vorbeischiebt. St. Jakob kommt dann noch zu einigen Konterchancen und hätte die Führung sogar ausbauen können. Der ATSV schafft es hingegen nicht mehr, sich wirklich zwingende Ausgleichsmöglichkeiten zu erarbeiten. Danach beendet der Schiedsrichter das Spiel und SV St. Jakob/R. darf mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten. In der zweiten Halbzeit zeigte der Unparteiische insgesamt fünf Mal Gelb (Wolfgang Michael Sereinig 75.; Patrick Pfennich 81.; Christopher Juergen Mikula 84.; Marco Koller 90.; Adin Salihovic 92.)

Alexander Suppantschitsch, Trainer St. Jakob/Ros.: „Unsere Mannschaft zeigte in diesem Spiel eine großartige Leistung und es war ein verdienter Sieg. Wolfsberg war sehr enttäuschend und wir waren williger, sowie effektiver. Nach dem 2:1 hatten wir noch ein, zwei Konterchancen und der Gegner fand keine nennenswerte Möglichkeit mehr vor.“

Die Besten:
SV St. Jakob/Ros.: Christian Michor (Tor), Thomas Pirker (Verteidigung), Harald Ottowitz (Verteidigung)

 

 

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