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Ein „Trainereffekt auf Raten“

ATSV Wolfsberg
SV Spittal/Drau

Spittal/Drau holte den ersten Saisonsieg gegen den ATSV Wolfsberg durch einen 3:2-Erfolg. Die Oberkärntner erschienen noch ohne ihren neuen Headcoach Philipp Dabringer, der auf Urlaub weilt, aber bereits in Aufstellung und Spielweise voll eingebunden ist. Co-Trainer Arno Krall übernahm auf der Linie.

ATSV-Führung nach einer Serie von Standards

ATSV begann, wie es dem Wolfsberger Stil entspricht, dominant mit viel Ballbesitz. Diese Grundcharakteristik sollte sich auch bis zum Schluss nicht entscheidend ändern. Durch den Drang nach vor erarbeiteten sich die Heimischen eine Standardserie, aus der der erste Torjubel resultierte.

Patrick Pfennich markierte vor 250 Zuschauern die Führung für Wolfsberg (12.). Ein Besirevic-Freistoß spürte auf seinem Weg direkt den Kopf des Angreifers auf. Ebenfalls per Kopf fand Seid Zukic direkt vor der Pause die ganz große Möglichkeit zum Ausgleich vor. Er vergab. Komfortabel war die Pausenführung des Gastgebers nicht, aber immerhin ging der ASCO ATSV Wolfsberg mit einem Tor Vorsprung in die Umkleidekabinen.

Spittal dreht mit gutem Konterspiel die Begegnung

Die beiden ehemaligen Regionalligisten lieferten sich in der zweiten Hälfte ein packendes Spiel. In Minute 49 hatte der SV Spittal/Drau den Ausgleich parat. Ein Traumtor mit einmal berühren über fünf Stationen. Matteo Revelant bringt den Ball perfekt zur Mitte, diesmal verfehlt Zukic nicht das Ziel. Maximilian Fillafer stellte die Weichen für die Gäste auf Sieg, als er in Minute 54 mit dem 2:1 zur Stelle war. Wirklich wortwörtlich zur Stelle, denn es war die dritte Chance am Stück, nachdem Torhüter Pichler zuerst kurz nach vorn abwehrte und danach die Latte als Verteidiger fungierte. Die Entscheidung folgte im Finish, nach eine ATSV-Drangperiode brachte Rashidi Mohamed Udikaluka den Ball zum 3:1 zugunsten von Spittal/Drau über die Linie (86.). Das 2:3 des ATSV Wolfsberg stellte Nico Andre sicher (90.) kam zu spät. Am Ende verbuchte der SV Spittal/Drau gegen Wolfsberg die maximale Punkteausbeute.

Beide Teams halten nun bei einem Saisonsieg.

Stimme zum Spiel
Arno Krall (Co-Trainer Spittal): „Im Endeffekt war der Sieg durch unser Plus an effektiven Chancen verdient.“

Kommenden Samstag (17:00 Uhr) tritt der ASCO ATSV Wolfsberg bei SC Landskron an. Am Montag empfängt der SV Spittal/Drau den ASKÖ Köttmannsdorf.

Kärntner Liga: ASCO ATSV Wolfsberg – SV Spittal/Drau, 2:3 (1:0)

  • 90
    Nico Andre 2:3
  • 86
    Rashidi Mohamed Udikaluka 1:3
  • 54
    Maximilian Fillafer 1:2
  • 49
    Seid Zukic 1:1
  • 12
    Patrick Pfennich 1:0