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Teufelskerl Kajkut lässt Donau verzweifeln!

Der Annabichler SV und SV Donau - St. Ruprecht trennten sich am Vormittag torlos. Das Remis war für die Königsblauen ein gewonnener Punkt, während die Gäste zwei Punkten nachtrauern. Zu viele Chancen ließ Donau liegen, darunter sogar einen Elfmeter. Vladimir Kajkut war einfach nicht zu bezwingen.

Bis zum Elfmeter beide Teams mit Chancen

250 Fans hatten den Weg auf den ASV-Platz gefunden, um das erste Klagenfurter Derby der ULO dieser Saison zu sehen. Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel mit Donau-Vorteilen, in dem aber auch der ASV nach rund 20 Minuten zu einer dicken Doppelchance kam. Was die Königsblauen zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnten: Es sollten die letzten zwingenden Möglichkeiten in diesem Spiel bleiben.

Nach 28 Minuten wurde Izidor Kamsek regelwidrig im Strafraum gelegt, Schiedsrichter Philipp Gadler entschied sofort auf Elfmeter. Der Gefoulte trat selbst an, scheiterte aber an Vladimir Kajkut, der noch zahlreiche Großtaten folgen lassen sollte. Donau zeigte sich aber nicht geschockt, sondern erarbeitete sich bis zum Schlusspfiff eine klare Feld- und Chancenüberlegenheit.

Kajkut hält einfach alles

In der zweiten Halbzeit wirkte Donau frischer, spritziger. ASV-Vorstöße wurden entweder nicht fertig gespielt, oder hatten schlicht und ergreifend zu wenige Akteure involviert, um zum Erfolg zu kommen. So ließen Großchancen für die Gäste nicht lange auf sich warten. Aber egal ob durch die Mitte, vom Flügel oder aus der Halbposition heraus, Kamsek, Krcic (einmal vom 5er in den Krall-Gastgarten), Jarjue scheiterten an Kajkut, Krkic gleich mehrfach. Zusätzlich überhob Maximilian Trappitsch unbedrängt vom Strafraumeck sowohl Kajkut als auch das Tor. 

So wäre es fast gar kein Wunder gewesen, wenn ein Vorstoß über Killar knapp vor Schluss sogar noch zu einem ASV-Sieg geführt hätte. Er fand aber keinen Abnehmer, seine Teamkameraden rückten in vielversprechender Position nicht auf. So endete die Partie mit 0:0, für den ASV ein gewonnener, für Donau zwei verlorene Punkte. Der ASV spielt nächste Woche bei Ligafavorit Grafenstein, in der Donau-Arena ist Hinti-Mania, also Sirnitz angesagt. 

Stimmen zum Spiel

Mathias Lampl (Obmann ASV): „Donau war etwas besser, wir gingen dafür mit mehr Einsatz und Herz in die Zweikämpfe hinein. Kajkut hielt den Punkt fest.“

Christian Trappitsch (Trainer Donau): „Ein Spiel auf ein Tor über 90 Minuten, dem die Tore fehlten. Für uns zwei verlorene Punkte.“

Die Besten: Kajkut (Tor) bzw. Layroutz (LV)