Regionalliga Salzburg: Die Tops und Flops des ersten Saisonabschnitts

Auch in der Regionalliga Salzburg, dem neu eingeführten Ligaformat, gilt der erste Saisonabschnitt und somit der Grunddurchgang als beendet. Mit dem SAK 1914 und dem FC Pinzgau Saalfelden haben sich zwei übliche Verdächtige ins Play-off oder besser gesagt in die Regionalliga West verabschiedet. Nach der Punkteteilung ist das Feld logischerweise wieder etwas näher zusammengerückt. Als Tabellenführer ins neue Jahr wird das Überraschungsteam SV Seekirchen starten. Den bitteren Gang in die Salzburger Liga werden sich vermutlich der SV Kuchl und der SK Bischofshofen ausmachen, Zweitgenannter wartet übrigens immer noch auf den ersten Saisonsieg.

 

 

Der beste Torjäger...

im Grunddurchgang der Regionalliga Salzburg war Mersudin Jukic vom SAK 1914. Der Stürmer der Nonntaler brachte es auf ganze 22 Buden und ließ den Zweitplatzierten Tamas Tandari vom FC Pinzgau Saalfelden (12 Tore) und die beiden Drittplatzierten Rene Zia vom USK Anif und Michael Aigner vom SV Seekirchen (jeweils 11 Treffer) ganz klar hinter sich.

 

Das torreichste Spiel...

und zeitgleich den höchsten Sieg tütete der FC Pinzgau Saalfelden in der achten Runde vor heimischem Publikum ein. Die Ziege-Schützlinge tranchierten Nachzügler SK Bischofshofen mit 10:1. Harry Cooksley mit einem Quattropack, "Doppelpacker" Tamas Tandari sowie ein Eigentor von BSK-Boy Armin Mahovic brachten die Pinzgauer zwischenzeitlich mit 7:0 voran. Nachdem Francesco Saporito das Ehrentor gelungen war, sorgten Sean Okoli, Michael Piljanovic und abermals Tamas Tandari für ein denkwürdiges, zweistelliges Resultat.

 

Ladehemmung und Torfabrik

Der SK Bischofshofen erzielte in den insgesamt 18 absolvierten Partien mikrige 12 Treffer. Das sind 0,6 Tore pro Spiel - absoluter Liga-Negativwert. Die meisten Tore machte der SAK 1914, nämlich 73 an der Zahl (4,1 Treffer pro Partie).

 

"The Wall" und Schießbude

Die stabilste Defensive konnte der FC Pinzgau Saalfelden vorweisen. Der Tabellenzweite kassierte nur 13 Gegentreffer. Am öftesten knallte es dagegen im Gehäuse der Bischofshofener, die den Ball ganze 76 Mal aus dem eigenen Netz fischen mussten.

 

Den Beinamen "Remiskönig"...

verdiente sich der USK Anif, der unterm Strich sechs Unentschieden zu Buche stehen hat. Das wohl kurioseste Remis gab's bereits zum Auftakt gegen den SAK, wo die Anifer bis zur 86. Minute schon komfortabel mit 4:1 führten, am Ende aber doch nur ein Zähler heraussprang.

 

Daheim im eigenen Wohnzimmer...

sammelten die Blau-Gelben aus dem Nonntal die meisten Zähler, konnten von den neun Heimspielen acht gewinnen und spielten einmal Remis. Am erfolgslosesten war der BSK, der auf heimischem Geläuf nicht einmal anschreiben konnte.

 

In der Fremde...

erwies sich auch der SAK 1914 als der Punktehamsterer schlechthin. Der Primus sackte auswärts das Punktemaximum ein - Hut ab. Mit nur einem Zähler war die Auswärtsbilanz der Bischofshofener zwar nicht ganz so schlecht wie diejenige zuhause, doch summa summarum deutlich zu wenig.

 

Die fairsten Mannschaften der Liga...

waren die TSV St. Johann und der USK Anif, die sich mit jeweils 33 "Strafpunkten" den ersten Platz in der Fair-Play-Tabelle teilten.

 

Die "Bösen Buben"...

liefen in den Trikots des SK Bischofshofen auf. Der Tabellenletzte der Regionalliga Salzburg sammelte 57 "Strafzähler": 39 Mal Gelb, 3 Mal Gelb-Rot und 2 Mal Rot.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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