Einvernehmliche Trennung: Hörgl nicht mehr sportlicher Leiter der Salzburger Austria

Brandheiße News erreichten uns heute Nachmittag aus Maxglan. Wie der Regionalligist offiziell bestätigte, gehen der SV Austria Salzburg und sein sportlicher Leiter Rainer Hörgl ab sofort getrennte Wege. Hörgl war im Sommer 2019 vom Nachwuchskoordinator zum sportlichen Leiter und Sportvorstand aufgestiegen. Die Trennung erfolgte einvernehmlich.

 

 

Die Zeit ist abgelaufen - Rainer Hörgl verlässt die Austria.

Fotocredit: SV Austria Salzburg - http://www.austria-salzburg.at/

 

Violetter Tapetenwechsel - Hörgl-Nachfolger offen

"Wir sind Rainer Hörgl dankbar für sein Engagement und seine Arbeit für die Austria. Er hat in seiner Zeit als Sportdirektor neue Nachwuchsstrukturen geschaffen und auch sonst wichtige Akzente gesetzt", streut SVAS-Obmann Claus Salzmann dem 63-jährigen Deutschen viele Rosen. Der Grund für die Entzweigung sei eine "Neuausrichtung im sportlichen Bereich", zu der sich die Violetten "nach reiflicher Überlegung" entschlossen hatten. Wer in Hörgls Fußstapfen treten wird, ist noch ungewiss. Bis dahin wird die Kaderplanung durch den Vorstand und das Trainerteam rund um Christian Schaider vorangetrieben.

 

Hörgl bemerkte "große unterschiedliche Auffassungen über die Herangehensweise"

Hörgl, der unter anderem auch als Trainer von Schwarz-Weiß Bregenz, Augsburg und Erfurt gearbeitet hatte, kam im Winter 2018 als Nachwuchskoordinator zur Austria. Ein halbes Jahr später trat er das Amt des sportlichen Leiters und Sportvorstands an. Zweitere Funktion legte der 63-Jährige bereits im Frühjahr auf eigenen Wunsch nieder. "Die Zeit bei der Austria war sehr interessant und von vielen schwierigen Situationen geprägt. Im Nachwuchs hat sich der Verein sehr gut entwickelt und dort ist man auf dem richtigen Weg. Die Kampfmannschaft blieb leider weit hinter den Erwartungen zurück. Hier stellte sich im Laufe der Saison heraus, dass es große unterschiedliche Auffassungen über die Herangehensweise gibt. Daher jetzt dieser Schritt der Trennung", so der Deutsche.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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