Effizienz der Schlüssel zum Erfolg! Seekirchen bestätigt Formhoch gegen Grödig

Mit dem Spiel zwischen dem SV Grödig und dem SV Seekirchen wurde bereits gestern Donnerstag die neue Runde der Regionalliga Salzburg eröffnet. Während die Grödiger am letzten Wochenende coronabedingt zum Zuschauen verdonnert wurden, gelang den Seekirchnern gegen Anif ein 2:1-Erfolg und die damit verbundene Erklimmung des dritten Tabellenranges. Beim Torfestival im ersten Saisonduell (4:3) hatten die Schriebl-Boys die Nase vorne, dieses Mal ebenso: Zwar lagen die Vorteile über weite Strecken bei der Pfeifenberger-Elf, den Sieg gab's am Ende des Tages aber für die hocheffizienten Gäste.

 

Saisontor vier und fünf: SVS-Boy Alexander Reiter (Bildmitte) drehte gestern Abend gleich zweimal zum Torjubel ab.

Fotocredit: FMT-Pictures/T.A.

 

Seekirchner Standardmonster sorgten für zahlenmäßig klare Verhältnisse 

Im Runden-Opener ließ das erste Highlight nicht lange auf sich warten. Nur wenige Sekunden waren im Grödiger Schmuckkästchen gespielt, als Abwehrhüne Felix Eliasch nach einem Eckball goldrichtig stand und hurtig zum 0:1 einnetzte (1.). Dem nicht genug legten die Seekirchner in Minute 13 nach: Alexander Reiter setzte einem blitzschnell vorgetragenen Gegenangriff die Krone auf, verdoppelte den Vorsprung seiner Farben - 0:2. "Sagen wir es mal so: Wir haben aus wenig sehr viel gemacht", gestand SVS-Coach Alexander Schriebl. Spätestens ab der 20. Spielminute nahmen die Heimischen das Heft in die Hand und erspielten sich deutliche Vorteile. "Sie waren bestimmend ohne die ganz großen Chancen vorzufinden", so Schriebl, der sich dennoch an eine ganz spezielle Möglichkeit erinnerte, bei der sich Schlussmann Tezzele auszeichnen konnte (40.). Kurz vor der Pause wurde es für Grödig noch böser: Weil Aaron Volkert einen Freistoß in die Maschen zirkelte, hieß es nach 44 gespielten nicht 0:2 sondern gar 0:3.

 

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Gäste stellten Hausherren kalt - Schriebl: "Wir waren effizienter" 

Trotz Seekirchens luxoriösem Drei-Tore-Vorsprungs schien die Richtung der Partie auch nach dem Wiederbeginn nicht vorgezeichnet zu sein. "Grödig ist sehr gut aus der Kabine gekommen, hat uns sofort unter Druck gesetzt", schildert Schriebl. In Minute 54 holte sich die Pfeifenberger-Crew den längst überfälligen Lohn ab: Capitano Robert Völkl verkürzte auf 1:3. Wenige Aktionen danach gab's fast das zweite Grödiger Erfolgserlebnis, doch Petrit Nika scheiterte in aussichtsreicher Position. "Eine Megachance", blies auch Schriebl kräftig durch. Eine Art Vorentscheidung fiel schließlich nach 63 gespielten Minuten: Abermals tauchte Alexander Reiter auf, der seinen Doppelpack schnürte und mit Saisontreffer Nummer fünf auf 1:4 stellte. "Das hat den Grödigern ein bisschen den Drive genommen", resümierte Schriebl, dessen Kicker sich allerdings noch nicht zu sicher sein durften. Der Grund? Aufopferungsvolle Hausherren, die das Spiel und vor allem sich selbst zu keiner Phase abschrieben. Weil Felix Hebesberger im Schlussakt ein wahres Traumtor gelang, seine abgefeuerte Rakete im oberen Knick detonierte, flackerte seitens des ehemaligen Bundesligisten noch einmal Hoffnung auf. Mehr als eine Offensivaktion von Joker Preslmayr, der im absoluten Endspurt noch Bekanntschaft mit dem Alu machte, wollte den Grödigern letztlich jedoch nicht mehr glücken. "Wir waren nicht besser als Grödig, aber effizienter - das war der Unterschied. Unterm Strich haben uns unsere Standards auf die Siegerstraße gebracht", liegen Schriebl und sein SVS nach dem sechsten Saisonerfolg nun auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze.

 

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 SV Grödig  2:4 (0:3)  SV Seekirchen 

Grödig, SR: Samuel Sampl

 

Torfolge: 0:1 Felix Eliasch (1.), 0:2 Alexander Reiter (13.), 0:3 Aaron Volkert (44.), 1:3 Robert Völkl (54.), 1:4 Alexander Reiter (62.), 2:4 Felix Hebesberger (80.)

 

Die Besten bei Seekirchen: Nico Tezzele (TW), Felix Eliasch (IV), Fabian Büchele (ZM)

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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