Wie schon im August: Austria kegelt FC Pinzgau um

Die Salzburger Austria hat es schon wieder getan! Nachdem sich die Städter bereits in Runde zwei gegen den FC Pinzgau Saalfelden relativ souverän mit 2:0 durchgesetzt hatten, glückte am Samstag der zweite Streich: Erst konnte Hödl die von Tandari erzielte Saalfeldener Führung egalisieren, ehe Joker Memic kurz vor dem Beginn der Schlussviertelstunde mit dem Goldtor aufhorchen ließ. Während die Schaider-Crew weiterhin zu den Top-Teams der Liga gehören, momentan Rand drei bekleiden, bleiben die Pinzgauer in der für sie mehr als enttäuschenden neutralen Tabellenzone.

 

 

Fotocredit: SV Austria Salzburg

 

Leistungsgerechtes Remis zur Pause

Die Violetten waren vom Beginn an bemüht, das Zepter rasch in die Hand zu nehmen. Nur wenige Augenblicke waren im Max-Aicher-Stadion gespielt, als Liga-Bomber Hödl Bekanntschaft mit dem Torgebälk machte, mit seinem Schuss nur die Stange traf. "Am Anfang haben wir nicht gleich ins Spiel gefunden, sind dann aber besser in die Partie gekommen", zog Gäste-Trainer Christian Ziege ein erstes Fazit. Und es war tatsächlich so: Saalfelden wurde immer aktiver und ging schließlich durch einen herrlichen Schlenzer von Tamas Tandari in Front - 0:1 (23.). Zehn Minuten später ging's auf der Gegenseite rund: Weil FCPS-Goalie Regitnig in der eigenen Box Austrias durchgebrochenen Sorda aus den Angeln hob, blieb Referee Sampl keine andere Wahl, als auf Elfmeter für die Hausherren zu entscheiden. Marco Hödl trat an und erzielte den Ausgleichstreffer - 1:1 (33.).

 

Goldtorschütze lediglich sechs Minuten in der Partie: Austria-Trainer Schaider bewies goldenes Händchen

Auch nach dem Seitenwechsel wusste das Aufeinandertreffen in puncto Intensität vollkommen zu überzeugen. Die erste Phase des zweiten Spielabschnitts gehörte ganz klar den Städtern, die aus der Feldüberlegenheit aber vorerst keine Nutzen ziehen konnten. Nachdem Hödl in Minute 70 die Führung auf dem Fuß hatte, jedoch vergab, machte es der kurz zuvor eingewechselte Melvis Memic besser und stellte zur Freude der Violetten via Drehschuss auf 2:1 (73.). "Er arbeitet in jedem Training unglaublich hart", rieb sich Heim-Dompteur Christian Schaider die Hände. Der Schlussakt war von vielen Fouls geprägt, die knackigen Strafraumszenen und die final erwartete Saalfeldener Power blieben aber aus. "Ich bin unter den gegebenen Umständen prinzipiell mit meinem Team zufrieden. Wir trainieren viel und diszipliniert, haben taktische Vorgaben und setzen diese auch meistens um", meinte Ziege, der den Hauptgrund für den sportlichen Unlauf wohl kennt: "Wir kreieren ja auch Chancen, aber die Treffer wollten uns wieder einmal nicht gelingen. Das ist momentan der Unterschied." Schaider schwebte nach dem sechsten Saisondreier förmlich auf Wolke sieben: "Ich bin sehr, sehr stolz auf diese Mannschaft, die vom Anfang bis zum Ende alles rausgehauen hat was im Tank war. Sie haben alles gegeben für die drei Punkte und die haben sie sich mehr als verdient."

 

 

 SV Austria Salzburg  2:1 (1:1)  FC Pinzgau Saalfelden 

Maxglan, SR: Samuel Sampl

 

Torfolge: 0:1 Tamas Tandari (23.), 1:1 Marco Hödl (33., Elfmeter), 2:1 Melvis Memic (73.)

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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