Ein 0:2 aufgeholt! Wichtiges Lebenszeichen von Wals-Grünau im Nonntal

Das Tabellenschlusslicht SV Wals-Grünau war im bisherigen Saisonverlauf desöfteren nicht vom Glück verfolgt. Just im letzten Spiel kassierten die Boys von Übungsleiter Franz Aigner in Saalfelden (2:3) den alles entscheidenden Treffer in buchstäblich letzter Sekunde. Nun kehrte Fortuna ins Lager der Grün-Weißen zurück: Nachdem man gegen den SAK 1914 zwischenzeitlich schier aussichtslos mit 0:2 zurückgelegen war, führten zwei späte Treffer zum schlussendlichen Punktgewinn. 

 

Fotocredit: FMT-Pictures/T.A.

 

Rexhepi durchbrach die Torsperre

"Nach der Quarantäne haben wir ein gutes Spiel gemacht", gab SAK-Coach Roman Wallner zufrieden zu Protokoll. Die Nonntaler wollten mit viel Ballbesitz zum Erfolg kommen, die Gäste aus Grünau setzten hingegen auf ein blitzschnelles Umschaltspiel. "Wir haben einige Male gut rausgekontert", ließ Aigner wissen. Die knapp 350 Besucher musste sich letztlich bis zur 36. Minute gedulden, ehe sie den ersten Treffer an diesem Fußballnachmittag zu Gesicht bekamen: Nach Zuspiel von Rainer drückte Eugen Rexhepi zum 1:0 ab. Während für Wallner ("Wir hatten zuvor einige gute Chancen") der Führungstreffer seines SAK die logische Folge war, fiel er aus der Sicht von Aigner aus heiterem Himmel: "Der kam aus dem Nichts."

 

Moralstark: Grün-Weiß erkämpfte sich nach Zwei-Tore-Rückstand wichtigen Point

Getreu dem Motto "Aufgegeben wird nur ein Brief" gingen die Grün-Weißen auch nach dem Pausentratscherl höchst engagiert zu Werke. Nachdem die Aigner-Truppe aus vielversprechenden Ausgleichschancen keine Nutzen ziehen konnte, drückte auf der Gegenseite der SAK ab: Federer assistierte, Sebastian Hölzl traf - 2:0 (68.). "Genau im richtigen Moment", atmete Wallner auf. In der weiteren Folge hätten die Städter den Deckel draufpacken können, allerdings wollte die endgültige Vorentscheidung nicht gelingen. "Da haben wir Glück gehabt, dass wir nicht das 3:0 kassiert haben", gestand Aigner. Dessen Crew krempelte im Schlussakt noch einmal die Ärmel nach oben. Mit Erfolg wie es sich schlussendlich herausstellen sollte: Erst traf Christian Schnöll ins Schwarze (90.), nur um im letzten Abdruck Moussa Dembele das Kunstleder mundgerecht zu servieren - 2:2 (94.). "Wenn du schon mit 2:0 führst, ist dieses Ergebnis am Ende natürlich bitter. Trotzallem war es im Vergleich zu den letzten Spielen eine Riesensteigerung", nahm Wallner viele positive Eindrücke mit. Indes zog Aigner vor seinen Kickern den Hut: "Ich muss ihnen gratulieren. Das Herz musst du erst einmal haben. Wenn du nach so einem Spiel in die Augen der Buben schaust, weißt du, wofür du eigentlich Trainer bist. Ich hoffe, dass wir den Schub jetzt in die nächsten Spiele mitnehmen können." 

 

 

 SAK 1914  2:2 (1:0)  SV Wals-Grünau 

Nonntal, SR: Cetin Yorulmaz

 

Torfolge: 1:0 Eugen Rexhepi (36.), 2:0 Sebastian Hölzl (68.), 2:1 Christian Schnöll (90.), 2:2 Moussa Dembele (94.)

 

Die Besten: Matthias Öttl (ZM), Sebastian Hölzl (LM), Jonas Rainer (RM) ; Moussa Dembele (ST), Christian Schnöll (LS), Alexander Lapkalo (DM)

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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