Grödigs Kadrija besiegelt nächste Pinzgau-Schlappe

In Saalfelden rumort es gewaltig! Nachdem sich die Pinzgauer unter der Woche von Geschäftsführer Mark Ciociola getrennt hatten, gab's sportlich gesehen gestern Samstag den nächsten Dämpfer: Die Ziege-Männer mussten vor heimischem Publikum dem SV Grödig den Vortritt lassen, unterlagen mit 0:1. Das alles entscheidende Goldtor glückte Valdrin Kadrija bereits in Hälfte eins.

 

 

Fotocredit: FMT-Pictures/T.A.

 

Gäste gaben die Marschroute vor 

Die Startphase bei bestem Fußballwetter gehörte ganz klar den Gästen aus Grödig. Die Crew von Coach Heimo Pfeifenberger setzte sich relativ hurtig in der Hälfte der Saalfeldner fest und wurde vor allem durch ein paar Standardsituationen gefährlich. Im Endeffekt war es Keeper Colic zu verdanken, dass die Hausherren die Grödiger Drangphase vorerst unbeschadet überstanden. Und wie es im Fußball oft der Fall ist, hätte es, quasi aus dem Nichts, beinahe auf der Gegenseite geklingelt: Der baumlange FCPS-Stürmer Moosmann traf nach Ziege-Flanke nur Aluminum. Auch im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts kam der FC Pinzgau nicht wirklich auf Touren und hatte gegen ein ambitioniertes Grödig desöfteren das Nachsehen. Schließlich zeigte die Anzeigetafel Spielminute 30 an, als sich die Pfeifenberger-Truppe die wohlverdienten Früchte abholte: Schober tankte sich am Flügel entscheidend durch, servierte Valdrin Kadrija die Kirsche, der zum 0:1 einnetzte. "In der ersten Hälfte haben wir grundlegende Dinge vermissen lassen. Wir haben frische Spieler gebracht und ihnen die Chance gegeben - einige haben sie leider nicht genutzt", fasste ein mehr als enttäuschter Christian Ziege zusammen.

 

Trotz guter Chancen: Zieges Crew konnte Pleite nicht mehr abwenden 

Ein Doppeltausch (Seiler und Rathgeb für Cooksley und Fürstaller) inklusive Systemumstellung zur Halbzeitpause taten der bis dato unterlegenen Heimelf sichtlich gut. "In der zweiten Halbzeit sind wir anders aufgetreten, aber wenn du nicht triffst, kann man auch keine Spiele gewinnen", brachte es Ziege auf den Punkt. Teils gute Möglichkeiten von Schwaighofer, Tandari, Rathgeb und Moosmann brachten im Endeffekt nichts ein. Die Grödiger, die sich vermehrt aufs Verteidigen konzentrierten und in der Offensive mittlerweile kaum bis gar nicht mehr stattfanden, schaukelten die knappe Führung über die Ziellinie. "Man kann hinfallen, aber man muss dann auch aufstehen. Nach diesem Motto werden wir die letzten sechs Spiele in Angriff nehmen", krempelt Ziege trotz Saisonpleite Nummer sechs die Ärmel hoch. Hannes Codalonga, der Obmann der Grödiger, wusste über die Bedeutsamkeit des Auswärtserfolgs bestens Bescheid: "Ein wichtiger Sieg, der unterm Strich nicht unverdient war. Eine gute kämpferische Leistung unserer Mannschaft."    

 

 FC Pinzgau Saalfelden  0:1 (0:1)  SV Grödig 

Saalfelden, SR: Manuel Baumann

 

Torfolge: 0:1 Valdrin Kadrija (30.)

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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