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"Wenn du keine Tore schießt, kannst du nicht gewinnen" - Bischofshofen muss sich Austria mit 0:2 beugen

Wenige Tage nach dem 3:0-Derbysieg über den SAK ging's für die Austria Salzburg im Gastspiel beim SK Bischofshofen ähnlich erfolgreich weiter. Neuzugang Johannes Zottl brachte die Städter früh in Front, ehe Christoph Bann inmitten Bischofshofens bester Phase den Deckel draufpackte. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen bei einem Torverhältnis von 5:0 empfangen die Violetten am kommenden Wochenende Seekirchen, für den BSK steht derweil das prestigeträchtige Pongau-Derby in St. Johann am Programm.

Fotocredit: SV Austria Salzburg (ARCHIVBILD)

 

Austria in Halbzeit eins mit zwei Gesichtern 

Geladen mit einer großen Portion Selbstvertrauen erwischte die Salzburger Austria auf Bischofshofener Geläuf einen starken Beginn. In Sachen Ballbesitz und Qualität sowie Häufigkeit der Torchancen konnten die Landeshauptstäder überzeugen und hatten diesbezüglich die Nase vorn. Kein Wunder also, dass es in Minute elf zum ersten Mal klingelte: Hödl tankte sich auf der linken Seite durch, sah mit seinem Querball Last-Minute-Neuverpflichtung Zottl, der am zweiten Pfosten nur noch einschieben musste - 0:1. "Die ersten 25 Minuten waren richtig gut. Leider haben wir danach nicht mehr das Spiel gespielt, das wir uns eigentlich für die gesamten 90 Minuten vorgenommen hatten", berichtete Austria-Trainer Christian Schaider. So entwickelte sich nach der besagten 25-Minuten-Marke eine offene Partie, in der es Hin und Her ging und der BSK in Person von Takyi per Kopf die größte Gelegenheit liegenließ.

 

Bann blies BSK die Kerzen aus

Die 15-minütige Halbzeitpause schien der Schaider-Crew gutgetan zu haben. Die Gäste kamen verbessert aus der Kabine, trafen allerdings auf Hausherren, die so schnell wie möglich den Ausgleichstreffer wollten. "Es war unsere beste Phase", schilderte BSK-Coach Adonis Spica, der sich bei zwei vergebenen Sitzern von Takyi und Marcius sicher war: "Einer davon muss sitzen. Wenn wir da das 1:1 machen, sieht das Spiel wieder anders aus." Aus Sicht der Pongauer umso ärgerlicher, dass kurz darauf Austrias Bann nach einer flotten Ballstafette übers Zentrum auf 0:2 stellte (61.). "Wir haben es dann trocken nach Hause gespielt", packten sich Schaider und seine Schützlinge die ganze Jause ein. Indes riskierte Pendant Spica, der sich im Finish über eine weitere vergebene Möglichkeit ärgern musste, eine Einzahlung ins Phrasenschwein: "Wenn du kein Tor schießt, kannst du nicht gewinnen. Wir hatten insgesamt vier hundertprozentige Möglichkeiten."

 

Vor Pongau-Derby: Spica schiebt St. Johann Favoritenrolle zu

Während die Austria nach zwei Auftaktsiegen in der 3. Runde (Samstag, 17 Uhr) Seekirchen zu Gast bekommt, muss Bischofshofen am selben Tag nach St. Johann (Ankick: 18 Uhr). Spica: "Unser Startprogramm war oder ist alles andere als einfach. In Runde eins hatten wir Kuchl (im letzten Herbst Erster), in Runde zwei die Austria (im letzten Herbst Zweiter und heuer großer Titelkandidat) und jetzt wartet das Derby. Es wird schwierig, weil die St. Johanner gut in Form sind. Möge die bessere Mannschaft gewinnen." 

 

Die Besten beim Austria: Zia (DM), Sandmayr (LV)

 

 

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