Erster voller Erfolg seit 2016: Austria legt Angstgegner Seekirchen übers Knie

Es scheint, als wäre die Austria Salzburg momentan einfach nicht zu bremsen. In der 3. Runde der Regionalliga Salzburg bekam es die Truppe von Coach Christian Schaider mit dem SV Seekirchen zu tun. Einem Gegner, gegen den die jüngste Bilanz nicht allzu rosig ausgesehen hatte. Die Städter wahrten allerdings ihren Nimbus und siegten summa summarum deutlich mit 3:0. Die Treffer steuerten Doppelpacker Marco Hödl und Defensivboy Matthias Theiner bei.

 

Hausherren diktierten Spiel nach Belieben 

Seekirchen avancierte in der jüngsten Vergangenheit zu Austrias Angstgegner, lag der letzte Erfolg der Violetten vor dem gestrigen Duell schon fünf Jahre und ein paar Zerquetschte zurück (23.07.2016 - 3:0). Diese kleine Unserie sollte gestern im Maxglaner Max-Aicher-Stadion ein Ende nehmen. "Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden und über weite Strecken das durchgezogen, was wir uns vorgenommen hatten", war Austria-Übungsleiter Christian Schaider voller Freude. Seine Crew verbuchte viel Ballbesitz und zwang die Seekirchener mit lästigem Gegenpressing, hohe Bälle aus der Bedrängnis heraus zu schlagen. Nach exakt 30 gespielten Minuten brach erstmals der Torjubel aus, als Goalgetter Marco Hödl die zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Führung erzielte - 1:0. "Danach hatten wir noch einige Möglichkeiten", hätte die violette Pausenführung aus Schaiders Sicht durchaus deutlicher ausfallen können. Derweil blieben die Gäste in der Offensive recht zahnlos. Mit Ausnahme eines Abschlusses, bei dem Goalie Kalman seinen Job einwandfrei erledigt hatte, wehte im Angriff der Lapkalo-Männer lediglich ein laues Lüftchen.

 

Städter legten nach, ließen nichts mehr anbrennen 

Die Heimelf blieb am Drücker, präsentierte sich bissig und konnte im Laufe der zweiten Halbzeit den Deckel endgültig draufpacken. In Minute 55 erhöhte Abwehrmann Theiner auf 2:0, ehe Hödl eine Hereingabe von der rechten Angriffsseite gekonnt verwertete - 3:0 (69.). Dem mehr als komfortablen Drei-Tore-Vorsprung geschuldet, ließen es die Schaider-Schützlinge in der finalen Phase etwas gemütlicher angehen. "Wir haben uns etwas nach hinten fallen lassen und Seekirchen mehr Spielanteile gegeben", so Schaider weiter. Am Endresultat konnte jedoch nicht mehr gerüttelt werden.

 

Schaider mit bisherigen Saisonverlauf "hochzufrieden"

Mit drei Siegen aus den ersten drei Partien und noch keinem erhaltenen Gegentor ist die Laune im violetten Lager klarerweiße bestens. "Mit dem Start sind wir hochzufrieden", sagte Schaider, der aber auch weiß, dass seine Burschen dem Erfolg so einiges unterordnen: "Sie arbeiten unglaublich hart - bei jedem Training und jedem Spiel. Ich denke, dass sieht man schlussendlich auch anhand der Ergebnisse." Während die Salzburger Austria am nächsten Wochenende zum Kracher nach Kuchl muss, duelliert sich Seekirchen auf der eigenen Anlage mit St. Johann.

 

Die Besten bei der Austria: Sandmayr, Hödl, Sorda