"Hätte auch 6:6 ausgehen können" - Ineffizienter SAK gerät gegen Bischofshofen deutlich ins Hintertreffen

Im Zuge der Englischen Woche traf der SAK 1914 heute Dienstag auf den SK Bischofshofen. Während die Nonntaler mit ihren Einschussgelegenheiten fahrlässig umgingen, zeigten sich die Gäste aus dem Pongau deutlich effizienter und durften am Ende einen 5:2-Sieg bejubeln.

 

Drei Tore in sieben Minuten 

"In den ersten 20 Minuten war der SAK besser", gestand Bischofshofen-Übungsleiter Adonis Spica, der in dieser dominanten Phase der Nonntaler eine dicke, aber zum Glück für den BSK vergebene Top-Chance von Heim-Angreifer Nika beobachtete. Indes zeigten sich die Pongauer wesentlich effektiver, gingen gleich mit der ersten geglückten Offensivaktion in Front: Flanke von Kircher, die Takyi per Kopf in die Maschen setzte - 0:1 (19.). Weil Mounji aus 18 Metern mit links nachlegte (22.) und Llambay vom Elferpunkt auf 0:3 stellte (26.), gerieten die Blau-Gelben relativ flott in eine schier aussichtlose Schieflage. "Drei Gegentreffer in so kurzer Zeit waren fürn Kopf natürlich nicht angenehm", erzählte SAK-Trainer Roman Wallner. Der Stachel saß bei den Städtern so tief, dass Bischofshofen vor der Pause noch weitere Möglichkeiten vorfand.

 

SAK vernebelte viele Gelegenheiten

Aufgrund von Adaptierungen zur Halbzeitpause kamen die Wallner-Schützlinge mit neuer Energie aufs Grün. "Wir haben etwas umgestellt und dann lief's wieder besser", sah's auch Wallner so. Dem konnte Spica nur beipflichten: "Sie hatten wesentlich mehr Ballbesitz. Wir waren eher hinten drin und haben auf Konter gewartet." Zwar glückte dem SAK durch Federer der 1:3-Anschluss (57.), das Defizit blieb allerdings das Auslassen teils hervorragender Chancen. "Da gab's viele", knurrte Wallner, der neben Latten- und Pfostenschüssen auch einem Trkulja-Abschluss nachtrauerte, den die Bischofshofener von der Linie kratzten. Wie schon in Durchgang eins erledigten die Spica-Boys ihre Sache besser: Mirnes Kahrimanovic mit dem 1:4 in der 79. Minute. Einziger Wermutstropfen: Mahovic verletzte sich am Knie, musste runter (88.) und der BSK die Schlussminuten in Unterzahl bestreiten. Im Nachschlag schlug es nach Kljajics sattem Rechtsschuss ein fünftes Mal im Nonntaler Kasten ein (93.), der finale Höhepunkt bleib Hölzl vorbehalten - 2:5 (94.). "Unterm Strich hätte es auch 6:6 ausgehen können. Wir haben viel zu viele Möglichkeiten ausgelassen", meinte Wallner. Spica durfte hingegen voll jubeln: "Die Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt und wenn du auswärts fünf Tore machst, bist du der verdiente Sieger."

 

Die Besten bei Bischofshofen: Kapsa (TW), Sreco (DM), Kircher (RV), Takyi (ST)