Wals-Grünau freut's: Kuchl gibt Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand

In der 7. Runde der Regionalliga Salzburg hat sich der SV Wals-Grünau im Gastspiel beim SV Kuchl ein 2:2-Unentschieden erkämpft. Dabei liefen die Grün-Weißen lange einem 0:2 hinterher, ehe Bernhofer und Dembele doch noch den einen Point sicherstellten.

 

Kuchl mit Blitzstart

"Wir haben das Spiel sehr stark geprägt und dominiert", war Kuchl-Coach Mario Helmlinger mit dem Auftritt seiner Schützlinge zufrieden. Der SVK hatte es vom Start weg eilig und brachte sich schon nach zehn gespielten Minuten mit 2:0 in Front: Erst staubte Torjäger Hübl ab (2.), ehe Hofer nachlegte (10.). "Beide Tore waren nicht astrein", sehnte sich Grünaus "Co" Helmut Rottensteiner gleich zweimal nach einem Abseitspfiff, das Schiedsrichtergespann winkte aber ab. Helmlinger dementiert und verweist auf die Beweisfotos respektive -videos: "Das war kein Abseits."

 

Bernhofer und Dembele schockten Kuchl

"Leider haben wir es dann verpasst, weitere Tore zu erzielen", sprach Helmlinger den Kuchler Chancenwucher an. Hofer, Seidl und Hübl hätten gut und gerne für noch klarere Verhältnisse sorgen können, ein ungenau eingestelltes Visier bzw. Grünau-Keeper Strobl machte allerdings eine noch höhere SVK-Führung zunichte. "Und statt 3:0 oder 4:0 stand's plötzlich 2:1", freute sich Rottensteiner über Bernhofers Anschlusstreffer, der auf ein wunderbares Zikic-Zuspiel folgte (53.). In der 70. Spielminute sollte es für die Grün-Weißen noch besser kommen: Dembele brachte seine Farben auf Kurs Punktgewinn - 2:2. Im Endspurt spielten beide Teams auf Sieg. Strafraumsituationen waren vorhanden, der Lucky-Punch blieb aus. "Mit so einer Art von Unentschieden kann man als Trainer schon leben, zumal ja die Leistung deutlich besser als in den letzten Spielen war", avancierte die Punkteteilung für Helmlinger weiß Gott nicht zum Beinbruch. Rottensteiner nahm den einen Point dankend an: "Es waren alle Gefühlslagen dabei. Wenn die Kuchler gleich nach der Halbzeit ihre Chancen nützen, hätte es auch eine hohe Niederlage werden können. Aufgrund der Moral haben wir uns das Unentschieden verdient."

Die Besten: M. Seidl (ZM), Buchegger (IV) bzw. Strobl (TW), Kanzler (IV), Bernhofer (ST)