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Primus St. Johann holt Punkt im Pinzgau

Das Match der 10. Runde zwischen dem FC Pinzgau Saalfelden und TSV St. Johann endete mit einem 1:1-Unentschieden. Jonas Schwaighofer hatte die Saalfeldener nach lediglich zwei Minuten in Führung gebracht, ehe Florian Ellmer kurz nach dem Wiederbeginn den Resetknopf drückte. Während es für den FCPS das dritte sieglose Spiel am Stück war, konnten die Pongauer ihre nahezu furchteinflößende Ungeschlagen-Serie prolongieren.

 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus (ARCHIVBILD)

  

Führungsgoal in Windeseile brachte FC Pinzgau vorübergehend auf Kurs Heimsieg

Das Spiel war noch keine Minute alt, da waren die St. Johanner bereits zweimal vor die Kiste der Ziege-Crew gekommen. Diese kleinen Wachrüttler zeigten Wirkung, denn das Spiel verlagerte sich umgehend in die andere Spielfeldhälfte. Und die Belohnung folgte auf dem Fuß: Schwaighofer zündete nach idealem Pass den Turbo, überhob Gäste-Torhüter Wallinger sehenswert und sorgte für die frühe Führung (2.). "Wir haben uns vom Gegentreffer nicht beirren lassen und ganz gute 30 Minuten gespielt", schilderte TSV-Coach Ernst Lottermoser. Zur Viertelstundenmarke blitzte zwar ein offensives Lebenszeichen von St. Johann auf, doch der Hauch einer Ausgleichschance blieb ungenutzt. Auf der Gegenseite setzte Niklas Seiler wenige Augenblicke später den Ball nur knapp über die Querlatte. Mit Fortdauer der ersten Hälfte flachte die Begegnung etwas ab, nennenswerte Situationen – mit Ausnahme eines gefährlichen Freistoßes in die Box der Lottermoser-Elf kurz vor dem Halbzeitpfiff – fanden nicht mehr statt. "Zwei Standards der Pinzgauer waren gefährlich. Von den Spielanteilen her waren wir total dabei", bilanzierte Lottermoser.

 

Ellmer traf Saalfelden mitten ins Herz

Dessen Truppe startete gierig in den zweiten Durchgang und drückte auf den zahlenmäßigen Gleichstand. In der 52. Spielminute sollte dieser auch gelingen: Eine mundgerechte Volk-Flanke drückte Ellmer per Kopf über die Linie - 1:1. "Unser Gegner hatte eine richtige Chance und die eiskalt genutzt", war Saalfelden-Coach Christian Ziege nach dem Gegentreffer bedient. Saalfelden brauchte fortan einige Zeit, um den Nackenschlag zu verdauen, steigerte seine Bemühungen jedoch kontinuierlich und sorgte im weiteren Verlauf wieder für mehr offensive Akzente. "Zum Schluss haben wir für eine Abwehrschlacht gesorgt. Wir wollten den einen Punkt festhalten", gab Lottermoser zu. Gegen Spielende verbuchten die Saalfeldener die größeren Chacnen, Kapital konnte daraus aber keines mehr geschlagen werden. "Wenn man gegen den FC Pinzgau daheim gewinnt, kann man auswärts mit einem Unentschieden zufrieden sein", brachte es Lottermoser auf den Punkt. Indes präsentierte sich Ziege verärgert: "Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht, müssen aber trotzdem gegen St. Johann als Sieger vom Platz gehen. Nun stehen wir wieder 'nur' mit einem Remis da - das ist ärgerlich." 

 

Die Besten: Mühlbacher, Schwaighofer bzw. Pauschallob (herausragend: Sendlhofer)

 

 

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