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Nach sechstem Sieg en suite: Bleibt Fürstaller auch im Frühjahr Pinzgau-Trainer?

Beim letzten Auftritt des 2022er-Jahres hat der FC Pinzgau Saalfelden den Heim-Nachtrag gegen den SV Seekirchen klar mit 3:0 für sich entschieden. Nun könnte sich die Trainertätigkeit von Markus Fürstaller, der grundsätzlich nur bis zur Winterpause einspringen wollte, überraschend verlängern. Derweil darf der SV Kuchl nach dem Derby-Kantersieg über den SC Golling wieder mit einer Qualifikation fürs obere Play-off liebäugeln. 

 

Fotocredit: FC Pinzgau Saalfelden (ARCHIVBILD)

 

"Überlege ernsthaft, ob ich weitermache"

"Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen", berichtete Pinzgau-Interimscoach Markus Fürstaller. In einer äußerst hart umkämpften ersten Halbzeit brachte Kapitän Tandari die Saalfeldener nach Benedek-Flanke per Kopf in Front (41.), ehe abermals Tandari (57.) und Flügelflitzer Eder via Elfer (80.) den Sack endgültig zuschnürten. Die Wallerseer, die nach dem Platzverweis für Noggler (Gelb-Rot, 60.) etwas mehr als eine halbe Stunde lang in Überzahl agiert hatten, zogen ein finales Powerplay auf, konnten sich in der Angriffszone allerdings nicht entscheidend durchsetzen. "Nach dem Ausschluss war das Spiel etwas auf der Kippe, aber unsere Mannschaft hat Moral bewiesen und die Situation angenommen. Es macht mich stolz, dass wir unser Spiel konsequent durchgezogen haben. Es war ein mehr als verdienter Sieg. Dieses positive Gefühl der letzten Siege wollen wir jetzt über die Winterpause mitnehmen", sagte Fürstaller, der nun mit dem Gedanken spielt, sein Engagement auf der Pinzgauer Trainerbank zu verlängern. "Eigentlich war es fix, dass ich nur aushelfe. Nach sechs Siegen in sechs Spielen überlege ich ernsthaft, ob ich weitermache." Ein wohmögliches Weitermachen von Fürstaller dürfte einem Berufskameraden absolut nicht schmecken. Johannes Schützinger hat in der Vorwoche sein Zeug beim Salzburg-Ligisten Bramberg gepackt, nur um den Trainerposten in Saalfelden zu übernehmen. Nun könnte der 38-Jährige im Frühjahr ohne Verein dastehen. 

 

Derbysieg lässt Kuchler wieder von mehr träumen

Indes ist für Kuchl, dem Landescup-Sieger der Vorsaison, das Erreichen des oberen Play-offs wieder in greifbarer Nähe gerückt. Die "Roten Teufel" schickten Golling im Derby-Nachtrag mit einer 6:1-Packung nach Hause und werden auf dem neunten Tabellenrang überwintern. Auf den ersten Qualifikationsplatz fürs obere Play-off fehlt dem SVK ein überschaubarer Zähler. "Wir sind jetzt wieder gut im Rennen", verabschiedete sich Coach Thomas Hofer zuversichtlich in den Winterschlaf.